Neinnein, nicht MEHR ALS EINE WATSCH’n. ROFL, daher ja
+++SCHON DIE 4. OFFENBARUNG BRUDER FREYTAGS, Jungs!
(1 FRFR, 2,4)+++ER SIEHT BRECHT, den BÜRGER AUGSBURGS+++
ich diesmal allerdings nur nach demütigem, noch tränenreicherem, +++
jedoch schmerzstillendem (Zitat s.u.)
(RKK-Mainz-Lehmann über Mixa: habe er in 27 Jahren nicht erlebt (ist er auch nicht von dieser Welt?, zuletzt Belgiens Kardinal V.! – immerhin siehe Chronique scandaleuse aller seit Groer entlassenem homosexuelle Bischöfe/Kardinäle) – der (Schein)Heilige Mega-Sekten-Vater wütend („besonders in Schmerzen“), dass (s)ein bayerischer Bischof . entlarvt.
GEBET+++ (ROFL!!!):
(Brecht, Bürger Augsburgs, Leben des Galilei)
Während sich das Collegium Romanum, das Forschungsinstut des Vatikans, 1616 mit Galileis Lehre befasst, machen sich die in einem Saal auf das Ergebnis wartenden Prälaten darüber lustig.
„Nur das Vernünftige wird nicht geglaubt.“ (Brecht, Galilei, discorsi)
ROFL
@Unterwegs: Suche den Superman im Vatikan! ROFL!!!
+++5.Offenbarung („SÜNDE!SÜNDE!) des CK-Bruders Freitag
Sie haben Panik! (1FrFR2,5)
„Es gibt keine Alternative zu der Linie, die der Papst schon als Präfekt des Glaubenskommission einleitete,
nämlich der Offenlegung und der Null-Toleranz“,
sagte der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen,
Kardinal Walter Kasper,
angesichts der Entscheidung des Papstes
dieser Zeitung (i.e.: FAZ, s.o.).
Der Generalvikar des Bistums Augsburg, Knebel…
@Unterwegs: Suche den Superman im Vatikan! ROFL!!!
Lieber otto von corvin,
ich bitte um etwas Geduld. Ich muss mich zu dieser neuen Aufgabe noch orientieren.
„Supermans kryptonischer Geburtsname lautet Kal El (Gott ist in allem).”
Dazu werde ich erst einmal “Gott finden in allen Dingen” lesen.
“Superman kam nicht von Krypton, er kam vom Planeten Minsk oder Lodz oder Warschau”
“Der amerikanische Medientheoretiker Douglas Rushkoff fordert in seinem Buch «Nothing Sacred» unter anderem, das Judentum und die Bibel wieder als «open source» wider die vermeintlichen Gewissheiten und Tabus zu begreifen und zu nutzen – eine offensichtlich unbequeme Vorstellung für die Vertreter des institutionalisierten Glaubens.”
“Was die jüdischen Superheldenzeichner gemeinsam hatten, war die Erfahrung, am Rand der Gesellschaft zu stehen; der durch die Eltern vermittelte Verlust der ursprünglichen Heimat und die Bedrohung durch Hitlerdeutschland erzeugten eine Ohnmacht, der im Comic eine Einpersonen-Supermacht entgegengestellt werden konnte: ein moderner, industriell vervielfältigter Golem.”
“Nach einer anderen Fassung der Sage allerdings soll Rabbi Löw den Gottesdienst in der Altneu-Synagoge auf die Kunde hin, der Golem sei außer Rand und Band, unterbrochen haben. Löw soll auf die Straße gegangen sein und laut ausgerufen haben: „Joseph, bleib stehen!“ Hierauf sei der Golem stehen geblieben, und der Rabbi habe ihn geheißen, zu Bett zu gehen.”
Desorientiert grüßt für heute mit der Bitte um weiteren Input
Unterwegs
FREYTAGS OFFENBARUNGS-TICKER
+++zügige 6. OFFENBARUNG BRUDER FREYTAG (1 FRFR 2,6)+++SIND in FATIMA+++anschließend Lourdes+++anschließend Turin+++anschließend Rom+++anschließend ZYPERN+++anschließend CASTELGANDOLFO+++anschließend ENGLAND+++endlich in SPANIEN (Herbst 2010)+++Die starken AKOs kommen langsam zu, i.e. sammeln, sich+++System Sünde-Sühne-Sühne+++LEGENDEN-KReATION+++MACHT+++VERZICHT+++SUPERMÄNNER+++
(@ UNTERWEGS)
Die Heiligsprechung von Franz von Assisi
Ein Instrument im Machtkampf zwischen Kirche und Krone
Artikel empfehlen |
12.05.2009 Julia Held
Keiner vor ihm wurde so schnell in den Kanon der Heiligen aufgenommen.
Der Kult um Franziskus wurde vom Papst als Instrument im Machtkampf mit dem Kaiser eingesetzt.
Als Franziskus von Assisi in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober 1226 stirbt,
wird der Tod des Ordensgründers in keinem Dokument der Kurie erwähnt.
Es scheint sich niemand für das Ende des zukünftigen Heiligen zu interessieren.
Doch ab Ende März 1228 überschlagen sich die Ereignisse und das Papsttum treibt die Kanonisation des Bettelmönchs mit aller Energie voran.
Beendet wird der Heiligsprechungsprozess am 16. Juli 1228 mit der öffentlichen Verlesung des Kanonisationsspruches.
Einen Tag später legt der Papst den Grundstein für Franziskus‘ Grabeskirche.
Das Heiligsprechungsverfahren im Mittelalter
Bis zur Zeit des heiligen Franziskus wird die Heiligsprechung eines Verstorbenen meistens durch den zuständigen Bischof durchgeführt.
Der Papst selbst greift nur selten in den Prozess ein.
Um die Jahrtausendwende beginnt sich der Papst für den Prozess der Heiligsprechung zu interessieren und es kristallisieren sich drei Akte heraus, die
bis heute
Grundlage des Kanonisationsprozesses sind:
* Petitio: Der Antrag unter Vorlage der Vita und des Wunderberichts; die Petitio ruft nicht den Papst an, sondern ein Konzil, denn zunächst waren allein die Konzile für eine Heiligsprechung verantwortlich.
* Informatio: Die Prüfung des eingereichten Materials durch den Papst oder einen Beauftragten; hierbei wurden Zeugenaufnahmen aufgenommen und die Wunder, die zum Beispiel am Grab des Heiligzusprechenden geschehen seien sollen, geprüft.
* Publicatio: Die feierliche Verkündigung des Kanonisationsspruches im Rahmen eines Gottesdienstes und die Festsetzung des neuen Feiertags.
Bis in die Zeit Gregors IX. (1227-1241) hatte sich nach und nach die Heiligsprechung zu einem Machtmonopol des Papstes entwickelt.
Die Heiligsprechung des Franziskus
Am 3.10. 1226 starb Franziskus, einen Tag später wurde er beigesetzt.
Ein Brief
von Elias von Cortona
an den Vatikan
berichtet von den Wundern,
die sich angeblich nach dem Tod von Franziskus ereigenet
hatten.
Doch anfangs reagierte der Papst nicht auf den Tod des Bettelmönchs.
Es vergingen gut eineinhalb Jahre bis die Kurie ohne Petitio das Kanonisationsverfahren aufnahm.
Am 29.3.1228 erwirbt besagter Elias im Namen des Papstes ein Grundstück zum Bau einer Grabeskirche für den seligen Franziskus.
Einen Monat später wird eine Ablassbulle zur Unterstützung des Neubaus erlassen, damit handelt die Kurie erstmals öffentlich.
Während einer 14-tägigen Informatio in Assisi werden die Wunderberichte geprüft, die davon erzählen, dass Franz Lahme, Blinde, Taube und Stumme heilte.
In jenen Berichten sowie in der späteren Heiligsprechungsbulle werden die Stigmata jedoch noch nicht erwähnt.
Mitte Juli 1228 verkündet Papst Gregor IX die Heiligsprechung in Assisi. Einen Tag später wird der Grundstein zur Grabeskirche San Francesco in Assisi gelegt. Thomas von Celano wird beauftragt die Vita des Heiligen zu verfassen.
Machtkampf zwischen Papst und Kaiser
Die Heiligsprechung von Franziskus war die bis dahin schnellste Heiligsprechung überhaupt.
Dass sie
nicht nur aus religiösen Gründen
vom Papst angetrieben wurde,
beweist dessen Machtkampf mit dem
Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, Friedrich II.
Denn Assisi lag an einem strategisch wichtigen Punkt im Herzogtum Spoleto, welches für den Papst die Brücke zwischen Rom und der Mark Ancona darstellte und einen geschlossenen Kirchenstaat sicherte.
Für Friedrich war das Herzogtum Spoleto der kürzeste Weg von Tuszien in sein Königreich Sizilien.
Schon lange war Spoleto ein Streitpunkt zwischen Kaiser und Papst. Assisi selbst war kaisergesinnt.
Als Gregor Friedrich im September 1227 bannte und den Bann in verschärfter Form am 23.3.1228 wiederholte, weil der Kaiser sein Kreuzugsversprechen nicht eingehalten hatte, wurde die Lage explosiver.
Am Ostersonntag 1228 wurde der Papst von den Kaisertreuen aus Rom vertrieben und floh nach Rieti.
Gregor verlor Rom als Machtzentrum im Kirchenstaat.
Nur zwei Tage nach seiner Flucht erwarb die Kurie das Grundstück für die Grabeskirche.
Man könnte meinen
der Papst hätte in einer solch brenzligen Situation besseres zu tun,
als einen Bettelmönch heilig zu sprechen.
Doch die franziskanische Bewegung hatte sich zu einer Massenbewegung erntwickelt und
Gregor konnte durch die Heiligsprechung von Franziskus diese Bewegung in das theologische Gebäude der Kirche einbinden.
Er sicherte sich die unmittelbare Verfügungsgewalt über die Reliquien und den Kult
und verhinderte damit,
dass sich die Bewegung auf die
Seite des Kaisers schlagen konnte.
Die Heiligsprechung war dadurch für den Papst zu einem notwendigen Akt geworden.
Zu bezweifeln bleibt, ob, wäre die Heiligsprechung des Franziskus als politisches Mittel nicht unabdingbar gewesen, sie einen so schnellen Abschluss gefunden hätte.
FAZ.net:
Ermittlungen gegen Mixa eingestellt
Missbrauch nein, Gewalt ja: Gegen den zurückgetretenen Augsburger Bischof Mixa wird nicht mehr wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger ermittelt. Ein Sonderermittler nannte aber Vorwürfe der „schweren körperlichen Züchtigung“ glaubhaft. Die Taten sind schon verjährt…….
…..in den Reihen der Justiz wie in der Kirche waren die Vorhaltungen gegen Mixa unter anderem deswegen nicht abgetan worden, weil es in den Bistümern Augsburg und Eichstätt Geistliche gibt, denen sich Stadtpfarrer Mixa unsittlich genähert haben soll. Entsprechende Aussagen der damals noch angehenden Priester befinden sich in dem Dossier, das Papst Benedikt XVI. vorlag, als er über den Rücktritt Mixas entschied.
BR-Online vom 14.05.2010
Ökumenischer Kirchentag Eklat bei Missbrauchsdebatte
Auf dem Ökumenischen Kirchentag ist es bei einer Podiumsdiskussion zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Jesuitenpater Klaus Mertes und dem Opfervertreter Norbert Denef gekommen. Denef, der Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, versuchte, Mertes das Wort zu entziehen.
„…Wir würden uns sehr täuschen, wenn wir der Meinung wären, daß sich in so kurzer Zeit die Zustände der römisch-katholischen Geistlichkeit geändert hätten. Es ist durchaus kein Grund vorhanden, das anzunehmen; sie sind heutzutage mit geringen Modifikationen wahrscheinlich noch dieselben, welche sie vor Jahrhunderten waren, und werden sich nicht ändern, bis einst dem fluchwürdigen Zölibat und der Ohrenbeichte ein Ende gemacht wird…“
1 FRFR 2,20 (…in den Archiven, Castelgandolfo, GB, Spanien…)
„…Auf der Trientiner Synode,
wo all der alte römische Kohl wieder aufgewärmt wurde,
bestätigte man auch wieder aufs neue das Zölibat
und erließ die strengsten Befehle gegen das Konkubinat.
Aber auch diese Beschlüsse halfen nicht viel.
In Polen lebten zur Zeit der Reformation fast alle Geistlichen in heimlicher Ehe, und viele bekannten sie selbst öffentlich.
Dieser Zustand änderte sich auch nach der Trientiner Synode nicht,
und daß das Konkubinat fortbestand,
lehren die unzähligen späteren Verordnungen dagegen.
In denjenigen Ländern,
in welchen die Reformation festen Fuß gefaßt hatte,
waren die Geistlichen freilich darauf bedacht,
ihr Schandleben vor den Augen der Welt immer mehr zu verbergen;
aber wie begreiflich wurde dadurch nichts für die Sittlichkeit gewonnen, sondern diese wurde im Gegenteil noch mehr dadurch gefährdet.
Die Pfaffen blieben trotz aller Konzilienbeschlüsse liebebedürftige Menschen,
um die Sache einmal recht zart auszudrücken,
und da beim unvorsichtigen Genuß harte Strafen drohten,
so waren sie darauf angewiesen,
sich in der Kunst der Verstellung und Heuchelei zu vervollkommnen.
Das Handwerk des Frauenverführers wurde nun jesuitischer betrieben, und das war wahrlich kein Gewinn.“
ROFL
1 FRFR 2,21 (der Nächste bitte!)
Sünde! Sünde! (aus den Archiven…)
„http://www.spiegel.de/video/video-1071705.html
LOL
Jesuiten vorreiter im Entschädigungsprozess?
Sünde und ihre Konsequenzen:
1 FRFr 2,22
(in den Archiven…Castelgandolfo, GB, Spanien…)
– erneut kurzen Prozess mit den geretteten üppigen Rest-machtgrundlage dieser schienheiligen, unverbesserlichen Mega-Sekten-Bande machen?
„Kirchengüter verstaatlicht
Zur Vermeidung des seit August 1789 bevorstehenden Staatsbankrotts präsentierte die bürgerliche Mehrheit am 2.11.1789 die vermeintliche Lösung der Finanzkrise des Ancien Régime: Mit 568 gegen 346 Stimmen bei 40 Enthaltungen erklärte sie – auf Antrag Mirabeaus – die Kirche von Kirche und Klerus zum ‚Nationaleigentum‘. Der Wert wurde auf umgerechnet 50 Mrd. € veranschlagt.
Sie sollten zur vermeidung von Staatsschulden eingesetzt werden.
Konfisziert wurden sie mit der Verpflichtung des Staates, fortan für den „Unterhalt der Kirchendiener in würdiger Form“ aufzukommen.
Die von der Kirche wahrgenommenen sozialen Aufgaben übernahm der Staat…“
– und damit seine eigene Subventionen für die Kirche und ihre (vatikanischen und episkoplen) Pfaffen.
LOL
1 FRFR 2,28
seelsorger mixa
“
Wenn nun auch das Hauptgeschäft der Mönche im Handel mit geistlicher Ware bestand,
so ließen sie sich doch auch zu dem mit irdischen Dingen herab,
als die ersten im Kurs zu fallen begannen.
Viele Klöster wußten sich das Recht zu erwerben, Wein und Bier zu verzapfen,
und verdienten damit viel Geld.
In Nürnberg verkaufte eins jährlich 4500 Eimer Bier.
Jeder Bettler,
der in seine Bierstube kam,
erhielt einen Pfennig,
aber das Glas Bier wurde ihm
für zehn Pfennig verkauft.
Im allgemeinen gaben sich die Mönche aber mehr mit dem
Trinken als mit dem Verkaufen ab,
und die Klosterkeller stehen bei allen alten Zechern im besten Andenken.
Die frommen Väter hatten in ihren Kellern Fässer,
die größer waren als die Zellen ihrer Vorfahren,
der armen Einsiedler.
Als man in Österreich die Klöster aufhob,
fand man
selbst in Nonnenklöstern
herrlich versehene Weinkeller.
Die Kanonissinnen
zu Himmelspforten
in Wien
hatten in dem ihrigen
noch 6800 Eimer und Raum für das Doppelte.
Es gab da einen Gottvaterkeller,
Gottsohn- und Heiligengeistkeller,
einen Muttergottes-,
Johannes-,
Xaver- und
Nepomukkeller.
Der allergrößte,
der Gottsohnkeller,
war leer
bis auf ein einziges Faß. –
Was mag nun erst in Mönchsklöstern für ein Vorrat gewesen sein!
Saufen galt bei den alten Rittern für eine Tugend, und es war die einzige, in welcher sie es einigermaßen weit brachten, worin sie aber dennoch im allgemeinen von den Mönchen übertroffen wurden;
einzelne Ausnahmen fanden freilich statt, und es kam sogar vor,
Frauenklöster galten, nicht nur in jener Zeit, nicht selten als beliebte Absteige für geile Junker, Bischöfe und Adelige. Das Zölibat, das ja erst im 11. Jahrhundert von der Kurie als verbindlich eingeführt wurde, diente hauptsächlich dazu, die enormen Reichtümer der Kirche nicht durch Erbteilung zu verkleinern. Natürlich wußten die Päpste, dass sich natürliche Bedürfnisse nur schwer unterdrücken lassen und berechneten dies gleich als feste Einnahmequelle mit ein.
Für die Sünde der Unkeuschheit der Mönche wurden moderne Ablässe verkauft, ein fester „Hurenzins“ wurde für alle Kleriker erhoben. Papst Sixtus IV. führte diesen Ablaß 1480 als jährliche Pflichtabgabe ein.
Kindermord
„… es gab auch Frauenklöster, deren Wände ungescheut ‘von Kindern beschrieen’ wurden. So das Kloster Gnadenzell auf der Schwäbischen Alb, wie denn überhaupt im 15. Jahrhundert die Nonnenklöster Schwabens durch ihre schamlose Wirtschaft ärgerliches Aufsehen erregten. Das Frauenkloster zu Kirchheim unter Teck war wie ‚ein offenes Freudenhaus‘. Um 1484 war die Liederlichkeit im Kloster Söflingen bei Ulm so zum Skandal geworden, daß der Bischof eine Untersuchung anordnete. Der damit beauftragte Kommissar berichtete an den Papst, er habe in den Zellen der Nonnen Liebesbriefe höchst unzüchtigen Inhalts gefunden, Nachschlüssel, weltliche Kleider und – o Schreck der Schrecken! – die meisten Nonnen seien in gesegneten Umständen gewesen. Bei Abbrechung des Klosters Mariakron fand man ‚in den heimlichen Gemächern und sonst Kinderköpfe, auch ganze Körperlein versteckt und vergraben‘. Hier haben also die Nonnen die heimliche Geburt getötet, verscharrt und brav weiter als Vorbilder der Keuschheit gegolten.“ (nach Emil Rosenow)
Kindsmord und Abtreibung war in vielen Nonnenklöstern verbreitet. Die Doppelmoral entlarvte sich selbst.
„Was haben wir armen Schafe gedacht, daß wir bei dem Wolf zur Beichten gehen?“
Zeitgenössisches Spottblatt auf den Mißbrauch der Beichte.
Stätten des Lasters
Daß die Klöster vor Jahrhunderten einmal eine fortschrittliche Rolle gespielt hatten bei der Urbarmachung von Wäldern und Sümpfen und durch ihre Klosterschulen, diese Zeiten waren lang vorbei und die Klöster galten jetzt nur noch als Stätten der Unzucht und des Lasters, der Prasserei und Völlerei – und die Mönche als Spürhunde des römischen Papstes. Natürlich gab es redliche Ausnahmen. Aber, in nichts waren sich hoch und niedrig zur Zeit der Reformation so einig, wie in der Verurteilung der Klöster. Wer auch sonst nichts gegen die Kirche vorzubringen wußte, der rümpfte zumindest die Nase, wenn von Mönchen, Nonnen und Klöstern die Rede war.
Mißstände im Amt
Auch aus unserem Landstrich sind Mißstände bekannt geworden. Der Heidenheimer Pfarrer Schenk kam um die Jahrhundertwende immer wieder ins Gespräch, weil er seine Pfarrei nicht richtig versah, wenig oder gar keine Messen oder Predigten hielt oder sie von liederlichen Helfern halten ließ, während er in Geschäften auswärts war. Außerdem spräche er dem Wein zu viel zu, mache Schulden, habe offenen Händel und habe auch sittliche Verfehlungen begangen. Klagen der Heidenheimer beim Bischof in Augsburg und beim Herzog blieben erfolglos.
Der Abt von Anhausen mußte als Gefangener sein eigenes Gefängnis beziehen, weil er mit seinen wenigen Brüdern 11.000 Gulden Schulden gemacht hatte.
Vom Kloster Herbrechtingen war bekannt, daß 7 Konventsmitglieder gleichzeitig im Turm saßen, weil sie „vom geraden Weg der Ehrbarkeit und des religiösen Lebens gänzlich abgekommen waren“.
Viele verließen einfach ihre Klöster. So wurde das Kloster Elchingen bis auf 14 Mönche entvölkert.
Visitation (zuletzt ETTAL 2010)
Im Februar 1522 erlebte das Kloster Herbrechtingen eine Visitation durch einen Vertreter des Bischofs von Augsburg Christoph von Stadion, der als relativ reformfreudig galt. Zahlreiche Mißstände kamen so ans Tageslicht und wurden bemängelt: Der Probst solle sich
http://www.faz.net/s/Rub79FAD9952A1B4879AD8823449B4BB367/Doc~E274213DFADDD4EFAB602459940880FBD~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Neinnein, nicht MEHR ALS EINE WATSCH’n. ROFL, daher ja
+++SCHON DIE 4. OFFENBARUNG BRUDER FREYTAGS, Jungs!
(1 FRFR, 2,4)+++ER SIEHT BRECHT, den BÜRGER AUGSBURGS+++
ich diesmal allerdings nur nach demütigem, noch tränenreicherem, +++
jedoch schmerzstillendem (Zitat s.u.)
(RKK-Mainz-Lehmann über Mixa: habe er in 27 Jahren nicht erlebt (ist er auch nicht von dieser Welt?, zuletzt Belgiens Kardinal V.! – immerhin siehe Chronique scandaleuse aller seit Groer entlassenem homosexuelle Bischöfe/Kardinäle) – der (Schein)Heilige Mega-Sekten-Vater wütend („besonders in Schmerzen“), dass (s)ein bayerischer Bischof . entlarvt.
GEBET+++ (ROFL!!!):
(Brecht, Bürger Augsburgs, Leben des Galilei)
Während sich das Collegium Romanum, das Forschungsinstut des Vatikans, 1616 mit Galileis Lehre befasst, machen sich die in einem Saal auf das Ergebnis wartenden Prälaten darüber lustig.
„Nur das Vernünftige wird nicht geglaubt.“ (Brecht, Galilei, discorsi)
ROFL
@Unterwegs: Suche den Superman im Vatikan! ROFL!!!
+++5.Offenbarung („SÜNDE!SÜNDE!) des CK-Bruders Freitag
Sie haben Panik! (1FrFR2,5)
„Es gibt keine Alternative zu der Linie, die der Papst schon als Präfekt des Glaubenskommission einleitete,
nämlich der Offenlegung und der Null-Toleranz“,
sagte der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen,
Kardinal Walter Kasper,
angesichts der Entscheidung des Papstes
dieser Zeitung (i.e.: FAZ, s.o.).
Der Generalvikar des Bistums Augsburg, Knebel…
@Unterwegs: Suche den Superman im Vatikan! ROFL!!!
Lieber otto von corvin,
ich bitte um etwas Geduld. Ich muss mich zu dieser neuen Aufgabe noch orientieren.
„Supermans kryptonischer Geburtsname lautet Kal El (Gott ist in allem).”
Dazu werde ich erst einmal “Gott finden in allen Dingen” lesen.
http://www.sankt-georgen.de/leseraum/kunz.pdf
“Superman kam nicht von Krypton, er kam vom Planeten Minsk oder Lodz oder Warschau”
“Der amerikanische Medientheoretiker Douglas Rushkoff fordert in seinem Buch «Nothing Sacred» unter anderem, das Judentum und die Bibel wieder als «open source» wider die vermeintlichen Gewissheiten und Tabus zu begreifen und zu nutzen – eine offensichtlich unbequeme Vorstellung für die Vertreter des institutionalisierten Glaubens.”
“Was die jüdischen Superheldenzeichner gemeinsam hatten, war die Erfahrung, am Rand der Gesellschaft zu stehen; der durch die Eltern vermittelte Verlust der ursprünglichen Heimat und die Bedrohung durch Hitlerdeutschland erzeugten eine Ohnmacht, der im Comic eine Einpersonen-Supermacht entgegengestellt werden konnte: ein moderner, industriell vervielfältigter Golem.”
Aus: War Superman Jude?
http://www.nzzfolio.ch/www/d80bd71b-b264-4db4-afd0-277884b93470/showarticle/177237b4-d901-418f-a353-cf6b1a88e576.aspx
“Nach einer anderen Fassung der Sage allerdings soll Rabbi Löw den Gottesdienst in der Altneu-Synagoge auf die Kunde hin, der Golem sei außer Rand und Band, unterbrochen haben. Löw soll auf die Straße gegangen sein und laut ausgerufen haben: „Joseph, bleib stehen!“ Hierauf sei der Golem stehen geblieben, und der Rabbi habe ihn geheißen, zu Bett zu gehen.”
http://de.wikipedia.org/wiki/Golem
Superman im Vatikan suchen?
Oder doch den, der mit dem Fahrrad kam?
http://www.youtube.com/watch?v=AEX0KfKi2XE
Desorientiert grüßt für heute mit der Bitte um weiteren Input
Unterwegs
FREYTAGS OFFENBARUNGS-TICKER
+++zügige 6. OFFENBARUNG BRUDER FREYTAG (1 FRFR 2,6)+++SIND in FATIMA+++anschließend Lourdes+++anschließend Turin+++anschließend Rom+++anschließend ZYPERN+++anschließend CASTELGANDOLFO+++anschließend ENGLAND+++endlich in SPANIEN (Herbst 2010)+++Die starken AKOs kommen langsam zu, i.e. sammeln, sich+++System Sünde-Sühne-Sühne+++LEGENDEN-KReATION+++MACHT+++VERZICHT+++SUPERMÄNNER+++
(@ UNTERWEGS)
Die Heiligsprechung von Franz von Assisi
Ein Instrument im Machtkampf zwischen Kirche und Krone
Artikel empfehlen |
12.05.2009 Julia Held
Keiner vor ihm wurde so schnell in den Kanon der Heiligen aufgenommen.
Der Kult um Franziskus wurde vom Papst als Instrument im Machtkampf mit dem Kaiser eingesetzt.
Als Franziskus von Assisi in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober 1226 stirbt,
wird der Tod des Ordensgründers in keinem Dokument der Kurie erwähnt.
Es scheint sich niemand für das Ende des zukünftigen Heiligen zu interessieren.
Doch ab Ende März 1228 überschlagen sich die Ereignisse und das Papsttum treibt die Kanonisation des Bettelmönchs mit aller Energie voran.
Beendet wird der Heiligsprechungsprozess am 16. Juli 1228 mit der öffentlichen Verlesung des Kanonisationsspruches.
Einen Tag später legt der Papst den Grundstein für Franziskus‘ Grabeskirche.
Das Heiligsprechungsverfahren im Mittelalter
Bis zur Zeit des heiligen Franziskus wird die Heiligsprechung eines Verstorbenen meistens durch den zuständigen Bischof durchgeführt.
Der Papst selbst greift nur selten in den Prozess ein.
Um die Jahrtausendwende beginnt sich der Papst für den Prozess der Heiligsprechung zu interessieren und es kristallisieren sich drei Akte heraus, die
bis heute
Grundlage des Kanonisationsprozesses sind:
* Petitio: Der Antrag unter Vorlage der Vita und des Wunderberichts; die Petitio ruft nicht den Papst an, sondern ein Konzil, denn zunächst waren allein die Konzile für eine Heiligsprechung verantwortlich.
* Informatio: Die Prüfung des eingereichten Materials durch den Papst oder einen Beauftragten; hierbei wurden Zeugenaufnahmen aufgenommen und die Wunder, die zum Beispiel am Grab des Heiligzusprechenden geschehen seien sollen, geprüft.
* Publicatio: Die feierliche Verkündigung des Kanonisationsspruches im Rahmen eines Gottesdienstes und die Festsetzung des neuen Feiertags.
Bis in die Zeit Gregors IX. (1227-1241) hatte sich nach und nach die Heiligsprechung zu einem Machtmonopol des Papstes entwickelt.
Die Heiligsprechung des Franziskus
Am 3.10. 1226 starb Franziskus, einen Tag später wurde er beigesetzt.
Ein Brief
von Elias von Cortona
an den Vatikan
berichtet von den Wundern,
die sich angeblich nach dem Tod von Franziskus ereigenet
hatten.
Doch anfangs reagierte der Papst nicht auf den Tod des Bettelmönchs.
Es vergingen gut eineinhalb Jahre bis die Kurie ohne Petitio das Kanonisationsverfahren aufnahm.
Am 29.3.1228 erwirbt besagter Elias im Namen des Papstes ein Grundstück zum Bau einer Grabeskirche für den seligen Franziskus.
Einen Monat später wird eine Ablassbulle zur Unterstützung des Neubaus erlassen, damit handelt die Kurie erstmals öffentlich.
Während einer 14-tägigen Informatio in Assisi werden die Wunderberichte geprüft, die davon erzählen, dass Franz Lahme, Blinde, Taube und Stumme heilte.
In jenen Berichten sowie in der späteren Heiligsprechungsbulle werden die Stigmata jedoch noch nicht erwähnt.
Mitte Juli 1228 verkündet Papst Gregor IX die Heiligsprechung in Assisi. Einen Tag später wird der Grundstein zur Grabeskirche San Francesco in Assisi gelegt. Thomas von Celano wird beauftragt die Vita des Heiligen zu verfassen.
Machtkampf zwischen Papst und Kaiser
Die Heiligsprechung von Franziskus war die bis dahin schnellste Heiligsprechung überhaupt.
Dass sie
nicht nur aus religiösen Gründen
vom Papst angetrieben wurde,
beweist dessen Machtkampf mit dem
Kaiser des Heiligen Römischen Reichs, Friedrich II.
Denn Assisi lag an einem strategisch wichtigen Punkt im Herzogtum Spoleto, welches für den Papst die Brücke zwischen Rom und der Mark Ancona darstellte und einen geschlossenen Kirchenstaat sicherte.
Für Friedrich war das Herzogtum Spoleto der kürzeste Weg von Tuszien in sein Königreich Sizilien.
Schon lange war Spoleto ein Streitpunkt zwischen Kaiser und Papst. Assisi selbst war kaisergesinnt.
Als Gregor Friedrich im September 1227 bannte und den Bann in verschärfter Form am 23.3.1228 wiederholte, weil der Kaiser sein Kreuzugsversprechen nicht eingehalten hatte, wurde die Lage explosiver.
Am Ostersonntag 1228 wurde der Papst von den Kaisertreuen aus Rom vertrieben und floh nach Rieti.
Gregor verlor Rom als Machtzentrum im Kirchenstaat.
Nur zwei Tage nach seiner Flucht erwarb die Kurie das Grundstück für die Grabeskirche.
Man könnte meinen
der Papst hätte in einer solch brenzligen Situation besseres zu tun,
als einen Bettelmönch heilig zu sprechen.
Doch die franziskanische Bewegung hatte sich zu einer Massenbewegung erntwickelt und
Gregor konnte durch die Heiligsprechung von Franziskus diese Bewegung in das theologische Gebäude der Kirche einbinden.
Er sicherte sich die unmittelbare Verfügungsgewalt über die Reliquien und den Kult
und verhinderte damit,
dass sich die Bewegung auf die
Seite des Kaisers schlagen konnte.
Die Heiligsprechung war dadurch für den Papst zu einem notwendigen Akt geworden.
Zu bezweifeln bleibt, ob, wäre die Heiligsprechung des Franziskus als politisches Mittel nicht unabdingbar gewesen, sie einen so schnellen Abschluss gefunden hätte.
Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Die Heiligsprechung von Franz von Assisi: Ein Instrument im Machtkampf zwischen Kirche und Krone http://papsttum-mittelalter.suite101.de/article.cfm/die_heiligsprechung_von_franz_von_assisi#ixzz0neEeqQmz
Augsburger Allgemeine: Kein Ermittlungsverfahren gegen Walter Mixa
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Bayern/Artikel,-Kein-Ermittlungsverfahren-gegen-Walter-Mixa-_arid,2145351_regid,2_puid,2_pageid,4289.html
FAZ.net:
Ermittlungen gegen Mixa eingestellt
Missbrauch nein, Gewalt ja: Gegen den zurückgetretenen Augsburger Bischof Mixa wird nicht mehr wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger ermittelt. Ein Sonderermittler nannte aber Vorwürfe der „schweren körperlichen Züchtigung“ glaubhaft. Die Taten sind schon verjährt…….
…..in den Reihen der Justiz wie in der Kirche waren die Vorhaltungen gegen Mixa unter anderem deswegen nicht abgetan worden, weil es in den Bistümern Augsburg und Eichstätt Geistliche gibt, denen sich Stadtpfarrer Mixa unsittlich genähert haben soll. Entsprechende Aussagen der damals noch angehenden Priester befinden sich in dem Dossier, das Papst Benedikt XVI. vorlag, als er über den Rücktritt Mixas entschied.
http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008142959199A04A6FD8EC44/Doc~E23F8DBB82BD24CEDB69A312AA3ABB1A7~ATpl~Ecommon~Scontent.html
BR-Online vom 14.05.2010
Ökumenischer Kirchentag Eklat bei Missbrauchsdebatte
Auf dem Ökumenischen Kirchentag ist es bei einer Podiumsdiskussion zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Jesuitenpater Klaus Mertes und dem Opfervertreter Norbert Denef gekommen. Denef, der Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt, versuchte, Mertes das Wort zu entziehen.
http://www.br-online.de/aktuell/kirchentag-wir-sind-kirche-oekumenisch-ID1273831622646.xml?_requestid=29766
1 FRFR 2,18
„…Wir würden uns sehr täuschen, wenn wir der Meinung wären, daß sich in so kurzer Zeit die Zustände der römisch-katholischen Geistlichkeit geändert hätten. Es ist durchaus kein Grund vorhanden, das anzunehmen; sie sind heutzutage mit geringen Modifikationen wahrscheinlich noch dieselben, welche sie vor Jahrhunderten waren, und werden sich nicht ändern, bis einst dem fluchwürdigen Zölibat und der Ohrenbeichte ein Ende gemacht wird…“
1 FRFR 2,20 (…in den Archiven, Castelgandolfo, GB, Spanien…)
„…Auf der Trientiner Synode,
wo all der alte römische Kohl wieder aufgewärmt wurde,
bestätigte man auch wieder aufs neue das Zölibat
und erließ die strengsten Befehle gegen das Konkubinat.
Aber auch diese Beschlüsse halfen nicht viel.
In Polen lebten zur Zeit der Reformation fast alle Geistlichen in heimlicher Ehe, und viele bekannten sie selbst öffentlich.
Dieser Zustand änderte sich auch nach der Trientiner Synode nicht,
und daß das Konkubinat fortbestand,
lehren die unzähligen späteren Verordnungen dagegen.
In denjenigen Ländern,
in welchen die Reformation festen Fuß gefaßt hatte,
waren die Geistlichen freilich darauf bedacht,
ihr Schandleben vor den Augen der Welt immer mehr zu verbergen;
aber wie begreiflich wurde dadurch nichts für die Sittlichkeit gewonnen, sondern diese wurde im Gegenteil noch mehr dadurch gefährdet.
Die Pfaffen blieben trotz aller Konzilienbeschlüsse liebebedürftige Menschen,
um die Sache einmal recht zart auszudrücken,
und da beim unvorsichtigen Genuß harte Strafen drohten,
so waren sie darauf angewiesen,
sich in der Kunst der Verstellung und Heuchelei zu vervollkommnen.
Das Handwerk des Frauenverführers wurde nun jesuitischer betrieben, und das war wahrlich kein Gewinn.“
ROFL
1 FRFR 2,21 (der Nächste bitte!)
Sünde! Sünde! (aus den Archiven…)
„http://www.spiegel.de/video/video-1071705.html
LOL
Jesuiten vorreiter im Entschädigungsprozess?
Sünde und ihre Konsequenzen:
1 FRFr 2,22
(in den Archiven…Castelgandolfo, GB, Spanien…)
– erneut kurzen Prozess mit den geretteten üppigen Rest-machtgrundlage dieser schienheiligen, unverbesserlichen Mega-Sekten-Bande machen?
„Kirchengüter verstaatlicht
Zur Vermeidung des seit August 1789 bevorstehenden Staatsbankrotts präsentierte die bürgerliche Mehrheit am 2.11.1789 die vermeintliche Lösung der Finanzkrise des Ancien Régime: Mit 568 gegen 346 Stimmen bei 40 Enthaltungen erklärte sie – auf Antrag Mirabeaus – die Kirche von Kirche und Klerus zum ‚Nationaleigentum‘. Der Wert wurde auf umgerechnet 50 Mrd. € veranschlagt.
Sie sollten zur vermeidung von Staatsschulden eingesetzt werden.
Konfisziert wurden sie mit der Verpflichtung des Staates, fortan für den „Unterhalt der Kirchendiener in würdiger Form“ aufzukommen.
Die von der Kirche wahrgenommenen sozialen Aufgaben übernahm der Staat…“
– und damit seine eigene Subventionen für die Kirche und ihre (vatikanischen und episkoplen) Pfaffen.
LOL
1 FRFR 2,28
seelsorger mixa
“
Wenn nun auch das Hauptgeschäft der Mönche im Handel mit geistlicher Ware bestand,
so ließen sie sich doch auch zu dem mit irdischen Dingen herab,
als die ersten im Kurs zu fallen begannen.
Viele Klöster wußten sich das Recht zu erwerben, Wein und Bier zu verzapfen,
und verdienten damit viel Geld.
In Nürnberg verkaufte eins jährlich 4500 Eimer Bier.
Jeder Bettler,
der in seine Bierstube kam,
erhielt einen Pfennig,
aber das Glas Bier wurde ihm
für zehn Pfennig verkauft.
Im allgemeinen gaben sich die Mönche aber mehr mit dem
Trinken als mit dem Verkaufen ab,
und die Klosterkeller stehen bei allen alten Zechern im besten Andenken.
Die frommen Väter hatten in ihren Kellern Fässer,
die größer waren als die Zellen ihrer Vorfahren,
der armen Einsiedler.
Als man in Österreich die Klöster aufhob,
fand man
selbst in Nonnenklöstern
herrlich versehene Weinkeller.
Die Kanonissinnen
zu Himmelspforten
in Wien
hatten in dem ihrigen
noch 6800 Eimer und Raum für das Doppelte.
Es gab da einen Gottvaterkeller,
Gottsohn- und Heiligengeistkeller,
einen Muttergottes-,
Johannes-,
Xaver- und
Nepomukkeller.
Der allergrößte,
der Gottsohnkeller,
war leer
bis auf ein einziges Faß. –
Was mag nun erst in Mönchsklöstern für ein Vorrat gewesen sein!
Saufen galt bei den alten Rittern für eine Tugend, und es war die einzige, in welcher sie es einigermaßen weit brachten, worin sie aber dennoch im allgemeinen von den Mönchen übertroffen wurden;
einzelne Ausnahmen fanden freilich statt, und es kam sogar vor,
daß Mönche
noch vor
einem Bischof
tot gesoffen;
doch alle
aufgefunden wurden.“
LOL
1 FRFR 2,33
SÜNDE! SÜNDE! SÜNDE!!! LOL
http://www.focus.de/panorama/welt/zurueckgetretener-bischof-mixa-verbringt-ruhestand-im-frauenkloster_aid_533094.html
http://www.neumarktonline.de/art.php?newsid=62803
http://www.stern.de/panorama/mixa-im-frauenkloster-nonnen-fuerchten-um-kloesterliche-ruhe-1586464.html
ROFL
2, FRFR, 2,25
LOL
Doppelmoral
Frauenklöster galten, nicht nur in jener Zeit, nicht selten als beliebte Absteige für geile Junker, Bischöfe und Adelige. Das Zölibat, das ja erst im 11. Jahrhundert von der Kurie als verbindlich eingeführt wurde, diente hauptsächlich dazu, die enormen Reichtümer der Kirche nicht durch Erbteilung zu verkleinern. Natürlich wußten die Päpste, dass sich natürliche Bedürfnisse nur schwer unterdrücken lassen und berechneten dies gleich als feste Einnahmequelle mit ein.
Für die Sünde der Unkeuschheit der Mönche wurden moderne Ablässe verkauft, ein fester „Hurenzins“ wurde für alle Kleriker erhoben. Papst Sixtus IV. führte diesen Ablaß 1480 als jährliche Pflichtabgabe ein.
Kindermord
„… es gab auch Frauenklöster, deren Wände ungescheut ‘von Kindern beschrieen’ wurden. So das Kloster Gnadenzell auf der Schwäbischen Alb, wie denn überhaupt im 15. Jahrhundert die Nonnenklöster Schwabens durch ihre schamlose Wirtschaft ärgerliches Aufsehen erregten. Das Frauenkloster zu Kirchheim unter Teck war wie ‚ein offenes Freudenhaus‘. Um 1484 war die Liederlichkeit im Kloster Söflingen bei Ulm so zum Skandal geworden, daß der Bischof eine Untersuchung anordnete. Der damit beauftragte Kommissar berichtete an den Papst, er habe in den Zellen der Nonnen Liebesbriefe höchst unzüchtigen Inhalts gefunden, Nachschlüssel, weltliche Kleider und – o Schreck der Schrecken! – die meisten Nonnen seien in gesegneten Umständen gewesen. Bei Abbrechung des Klosters Mariakron fand man ‚in den heimlichen Gemächern und sonst Kinderköpfe, auch ganze Körperlein versteckt und vergraben‘. Hier haben also die Nonnen die heimliche Geburt getötet, verscharrt und brav weiter als Vorbilder der Keuschheit gegolten.“ (nach Emil Rosenow)
Kindsmord und Abtreibung war in vielen Nonnenklöstern verbreitet. Die Doppelmoral entlarvte sich selbst.
„Was haben wir armen Schafe gedacht, daß wir bei dem Wolf zur Beichten gehen?“
Zeitgenössisches Spottblatt auf den Mißbrauch der Beichte.
Stätten des Lasters
Daß die Klöster vor Jahrhunderten einmal eine fortschrittliche Rolle gespielt hatten bei der Urbarmachung von Wäldern und Sümpfen und durch ihre Klosterschulen, diese Zeiten waren lang vorbei und die Klöster galten jetzt nur noch als Stätten der Unzucht und des Lasters, der Prasserei und Völlerei – und die Mönche als Spürhunde des römischen Papstes. Natürlich gab es redliche Ausnahmen. Aber, in nichts waren sich hoch und niedrig zur Zeit der Reformation so einig, wie in der Verurteilung der Klöster. Wer auch sonst nichts gegen die Kirche vorzubringen wußte, der rümpfte zumindest die Nase, wenn von Mönchen, Nonnen und Klöstern die Rede war.
Mißstände im Amt
Auch aus unserem Landstrich sind Mißstände bekannt geworden. Der Heidenheimer Pfarrer Schenk kam um die Jahrhundertwende immer wieder ins Gespräch, weil er seine Pfarrei nicht richtig versah, wenig oder gar keine Messen oder Predigten hielt oder sie von liederlichen Helfern halten ließ, während er in Geschäften auswärts war. Außerdem spräche er dem Wein zu viel zu, mache Schulden, habe offenen Händel und habe auch sittliche Verfehlungen begangen. Klagen der Heidenheimer beim Bischof in Augsburg und beim Herzog blieben erfolglos.
Der Abt von Anhausen mußte als Gefangener sein eigenes Gefängnis beziehen, weil er mit seinen wenigen Brüdern 11.000 Gulden Schulden gemacht hatte.
Vom Kloster Herbrechtingen war bekannt, daß 7 Konventsmitglieder gleichzeitig im Turm saßen, weil sie „vom geraden Weg der Ehrbarkeit und des religiösen Lebens gänzlich abgekommen waren“.
Viele verließen einfach ihre Klöster. So wurde das Kloster Elchingen bis auf 14 Mönche entvölkert.
Visitation (zuletzt ETTAL 2010)
Im Februar 1522 erlebte das Kloster Herbrechtingen eine Visitation durch einen Vertreter des Bischofs von Augsburg Christoph von Stadion, der als relativ reformfreudig galt. Zahlreiche Mißstände kamen so ans Tageslicht und wurden bemängelt: Der Probst solle sich
I FRFR, III,2
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Startseite/Artikel,-Mixa-zieht-in-Villa-Barbara-_arid,2251457_regid,2_puid,2_pageid,4288.html
Im Keller ausreichend Getränke vorrätig!
(Aufatmen bei den Nonnen.)
Weiter wie immer.
LOL
´Der Altbischof möchte sich laut Woppmann durchaus seelsorgerisch in Gunzenheim betätigen.´
Täglich Watschen für die 300 Dorfbewohner!