Der Tagesspiegel berichtet am 20. Januar 2011 darüber, dass Ursula Raue bis Dezember 2010 unter dem Dach der Rechtsanwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs logierte, die den Jesuitenorden gegen die Opfer vertritt:

„Ursula Raue war bereits seit 2007 die Missbrauchsbeauftragte des Jesuitenordens. Pater Mertes gab vor einem Jahr an, er habe sie dem Orden empfohlen aufgrund ihrer guten Arbeit für den Verein Innocence in Danger.“ Dass Raues Tochter bei am Canisius-Kolleg Abitur gemacht hatte, verschwieg er. „Auch zu Redeker Sellner Dahs hatte das Canisius-Kolleg schon vor 2010 Kontakt, die Kanzlei hatte das Gymnasium auch in den Jahren zuvor immer wieder beraten, sagt Thomas Busch, Sprecher des Jesuitenordens.“

Der Artikel ist auf tagesspiegel.de nicht mehr zugänglich,

kann aber hier gelesen werden.

13 Kommentare

  1. Nein, woher auch? Außer auf AMB und hier hat niemand diese These (Verschwörungstheorie?) aufgestellt, ich wohne übrigens, wie man anhand meine IP auch feststellen kann, nicht einmal in der Nähe eines Ortes mit Jesuitenschule, noch war ich je in einer. Kontakt zu Frau Raue, der Kanzlei Redeker oder der SJ hatte und habe ich nicht.

    Ich habe mich allerdings offenbar geirrt, gerade habe ich mithilfe der Suchfunktion beim Tagesspiegel diesen Artikel gefunden:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/richtig-stellung/3737168.html

    Offenbar hat auch der TS sich geirrt.
    Es ist möglich, dass Sie recht haben und es ein Anwaltsschreiben gab. Aber offenbar scheint der – ansonsten ja nicht gerade jedem Streit aus dem Weg gehende – TS falsch berichtet zu haben. Z.B. ist Frau Raue wohl zu glauben, wenn sie sagt, dass sie nur eine Tochter habe. Die anderen Fragen – wie die Faxnummer oder die Firmierung unter der Kanzlei Radeker – ließen sich ja ansonsten nachweisen, nehme ich an.
    Aber bis gerade eben war mir das unbekannt, auch wenn Sie mir das wohl nicht abnehmen werden.

  2. keine Ursache! Kritisch sein, schadet nicht! Die Sache ist auch so schlimm genug und Frau Raues Untersuchungspannen am ALoisiuskolleg sind ausreichend dokumentiert, da ist neimand auf voreiligen Falschschlüsse angewiesen um diese Angelegenheit zu durchschauen..

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