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17 Kommentare

  1. Durch diesen Spot mit Hinweis auf die Telefon-Hotline wird Kindern, die vielleicht noch sexueller Gewalt ausgesetzt sind,eine Möglichkeit geboten dort anzurufen und vielen anderen auch.

    Ich freue mich darüber.

  2. „Die Macht der Täter brechen”
    Das wäre sensationell!!!

    Durch diesen Sexuellen Mißbrauchsskandal in der Kirche wurde dieses Thema zunächst mal wieder laut…weils die Kirche ist???!!!-und nun ist mal wieder kleine ne Flaute eingetreten…komisch.
    So wird man dem ganz sicher nicht Herr darüber werden…SCHADE!!!

    Opfer müssen mit (weiterhin bestehenden) Ängsten leben…
    Täter dürfen unter Schutz leben…
    Das ist leider Gottes unser Staat!!!

  3. In den USA, Grossbrittanien, Irland, Belgien usw wird Missbrauch inzwischen hart bestraft und geht mit hohen Genugtuungszahlungen einher!
    Bald werden sich alle Pädophile dieser Welt in Deutschland sammeln, dem Paradies für Pädophile, wo der Staat die Kirche schützt und nicht die Opfer.

    Die Welt schaut zu und denkt: Mal wieder die Deutschen, die ihren Laden nicht sauber halten!

  4. Danke Michael Lehmann
    Genau so seh ichs auch…
    Wieso können denn diese gewissen Seiten im Netz nicht einfach so gestoppt werden…???-WEILS DOCH VERDAMMT NOCHMAL AUCH IN DEN ACH SO HOHEN UND BEDEUTENDEN KREISEN GENUG PÄDOPHILE ZU GEBEN SCHEINT…
    Wenn jedes Opfer einen Täter bestrafen dürfte säh das alles anders aus…aber nein,diese Sch…. werden so toll geschützt…WIESO???Welchen nutzen hat die Menschheit denn von solchen Menschen???
    ICH BIN AUCH LEIDER EIN OPFER SOLCHER SCHWEINE,UND GLAUBT MIR ES IST KEIN LEBENSWERTES LEBEN DAMIT;ICH WEIß WOVON ICH SPRECHE!!!!!!
    Wünsche jedem Menschen ohne ANGST LEBEN ZU DÜRFEN

  5. warum hat ein herr von weizäcker und ein herr hartmut von hentig nichts unternommen.Wieso konnte das passieren.Und ich war nicht das einzige mädchen.

  6. kann mir jemand erklären wie sowas überhaupt möglich ist.Bis zum frühjahr diesen jahres dachte ich es sei meine schuld-und plötzlich erfahre ich es betrifft ganz viele.

  7. Das Grauen an der Odenwaldschule ist unfassbar! Nachdem immer mehr Fälle von Übergriffen, sexuellem Mißbrauch über Jahrzehnten an sovielen Opfern/Überlebenden- Schülern/Schülerinnen bekannt wurden, stellt sich die Frage „wie konnte ein solches System über Jahrzehnte aufrecht gehalten, verfestigt und vervielfältigt werden??? Ganz einfach: Alle Verantwortlichen ob Lehrer, Rektoren, Reformpädagogen, Landesjugendamt, Schulaufsicht, Schulamt, Vorstand des Vereins, Eltern usw. und nicht zuletzt die politisch verantwortlichen Parteien haben weggeschaut und nicht die Konsequenz gezogen, die Mißbrauch fordert: Anzeigen, strafrechtl. Verfolgung, die Verantwortlichen, die Täter aus ihren Rollen /Positionen und Ämtern sofort!! entfernen, sie von Kindern/Jugendlichen fernhalten usw. Passiert dies nicht bis in letzter Konsequenz, wird der Nährboden „sexueller Mißbrauch“ fein weiter gespeist!!! Siehe ODENWALDSCHULE. Dazu gehört auch, eine 100 Jahrfeier unter einer solchen schlimmen Geschichte dieser Schule abzusagen und darüber nachzudenken, zu planen, Taten folgen zulassen und sich als Verantwortliche/r in der Öffentlichzeit zu zeigen und zu sprechen, um für die Opfer/Überlebenden ein Zeichen zu setzen. So ständen sie im Mittelpunkt und nicht die Täter!!!
    Solange dies nicht geschieht oder nur „halbherzig“, wird man den vielen, vielen Opfern/Überlebenden der Odenwaldschule nicht gerecht!!
    Heike Graf

  8. „Wer das Schweigen bricht, bricht die Macht der Täter“

    Die Kampagne der Bundesregierung zum Thema „sexueller Mißbrauch“ die gestartet wurde, ist ein erster Anfang seins der Politik, um für dieses Thema zu sensibilisieren und aufzuklären. Es gehört jedoch dazu, genau! hinzuschauen.
    Wer als Opfer redet, bricht die Macht der Täter??? Eine Aussage, die von allen Seiten zu beleuchten ist.
    Allein durch Reden wird die Macht der Täter nicht gebrochen, so ist meine Erfahrung.
    Es gehört viel mehr dazu, sexuellen Mißbrauch zu stoppen.
    Liebe Politiker,
    dazu gehört meiner Meinung nach:
    – nehmt die Betroffenen/Opfer/überlebenden mit an den „runden Tisch“ !
    – laßt die Betroffenen/Opfer/Überlebenden mitsprechen !!
    – ändert die Gesetzeslage und hebt die Verjährungsfristen komplett auf,
    um die Täter zu bestrafen !!!!
    – ändert das Strafmaß, setzt es höher an für die Täter !!!!

    Solange das nicht passiert, sind Kampagnen, wie diese, „ein Tropfen auf den heißen Stein“.

    Heike Graf

  9. Auch an der Täterinstitution Odenwaldschule ist man wieder zum Alltag zurückgekehrt.Man verabschiedet sich auf der Homepage „in Dankbarkeit“ vom gerade verstorbenenen Vorsitzenden des ehemaligen Trägervereins!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  10. @ Herr Lehmann:

    Was die millionenschweren Ausgleichszahlungen in den USA angeht, die waren in der exorbitanten Höhe teilweise kontraproduktiv, denn viele Diozösen sind dadurch in Konkurs gegangen, viele der Opfer gehen leer aus.

    Einige schon vorher finanziell angeschlagene Jesuitenorden in den USA haben sich in die Insolvenz „gerettet“, es ist mehr als fraglich, ob die Opfer hier auch nur einen Cent bekommen, selbst wenn sie hohe Entschädigungen vor Gericht erstritten haben.

    In Belgien wird zwar laut Strafrecht der Missbrauch hart bestraft, die Realität im Land selbst ist leider oft eine andere.

    In Irland hat auch der (katholische) Staat schützend seine Hand über die
    Missbrauchstäter gehalten, dies konnte man ja im Untersuchungsbericht nachlesen.

    Ich denke nicht, daß man hier ausgerechnet D als „Paradies für Pädophile“ bezeichnen kann. Momentan sehe ich eher eine „Pädohysterie“, die an jeder Ecke Täter sieht und vieles in diese Ecke schiebt, was dort gar nicht hingehört.

    z.B. wenn man einen 25jährigen Mann als „pädophil“ bezeichnet, weil er eine 15jährige Freundin hat.

    Dies hat aber gar nichts mit den schlimmen Missbrauchsfällen zu tun, um die es ja hier im Blog geht.

    So treffen dann viele der geforderten Gesetzesverschärfungen eher Jugendliche und junge Erwachsene selbst.

    Die Aufhebung der Verjährung könnte nur in einer Generalrevision des Strafrechts geschehen, die dann aber auch wieder neue Probleme schaffen würde.

  11. @ Dorothee: Ich kann bei Mogis nichts kommentieren, weil er keinen einzigen meiner Kommentare ( mehr ) freischaltet.

    Ich finde es etwas merkwürdig, wenn man einerseits gegen Internetsperren und für Meinungsfreiheit ist, selbst aber am laufenden Meter zensiert.

    Aber ich will mal ein anderes Problem konkretisieren, welches immer wieder zu denselben Vorwürfen gegen staatliche Kampagnen führt.

    Der zentrale Vorwurf ist doch, man wird den Opfern nicht gerecht.
    Dies ist aber richtig und falsch zugleich. Denn die Opfer sind genauso verschieden wie andere Menschen auch.

    Es gibt viele die diese Kampagne begrüßen, für andere ist diese Kampagne nicht ungefährlich, da durch die vorher nicht angekündigten Spots ein Triggereffekt ausgelöst werden kann.

    „wobei die Teilnahme von Missbrauchsbetroffenen außer acht gelassen wird“

    Da zeigt sich eher ein generelles Problem, Betroffene werden grundsätzlich bei Veranstaltungen dieser Art nicht angehört.

    Zumindest nicht in Deutschland oder Österreich, in anderen europ. Ländern ist dies teilweise anders.

    Dies bezieht sich aber nicht nur auf diesen Komplex, sondern z.B. bei Diskussionen über Spielsucht war auch kein einziger Betroffener oder auch nur der Vorsitzende der größten Selbsthilfegruppe eingeladen.
    Bei einer Anhörung über Arnzeimittelabhängigkeit….usw.

    Dies ist leider nichts, was speziell mit der Problematik sex. Missbrauch zu tun hat.

    „Zweck der Kampagne scheint auch vorrangig, die Täter zu strafen und Opfer mit Geld zu entschädigen, (…) und kein Geld der Welt kann den Schaden der Opfer wieder gutmachen.“

    Diesen Vorwurf finde ich persönlich etwas unfair, denn die finanzielle Situation vieler Betroffener ist desolat. Nicht wenige sind arbeitsunfähig und „leben“ von Hartz IV. Die Opferentschädigung ist in D absolut unzureichend. Leider haben diverse Vereine jahrelang nur die Einführung neuer Straftatbestände gefordert, sowie härtere Strafen. Erst in den letzten Jahren ist die finanzielle Kompensation überhaupt thematisiert worden.

    Auch wenn es „Entschädigung“ heißt, es geht mehr darum den Opfern zumindest eine finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Kein Geld kann den Schaden wiedergutmachen, aber ohne Geld geht es den Betroffenen noch schlechter.

    „Aber die maßgebliche Voraussetzung dafür, dass Missbrauch überhaupt stattfinden kann, ist, dass das Umfeld wegschaut und nicht wahrhaben will, was nicht sein soll“

    Ist sicher bei kirchlichen Institutionen und Heimen richtig. Kriminologen sprechen hier von nahezu geschlossenen Systemen.

    Aber in anderen Bereichen ist dies nicht so, z.B. gabs bei Kinderpornographie bis vor zwei Jahren in D eine hohe Anzeigebereitschaft, die von 1993-2008 jährlich weiter anstieg.

    „Wenn Überlebende aufgefordert werden, Ihr überlebensnotwendiges “Schweigen zu überwinden”, ist es zuallererst notwendig ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Gewalt bereits auf verbaler Ebene anfängt“

    Ja, wobei hier aber auch wieder jeder eine eigene Toleranzgrenze hat.

    Ich will mal ein Beispiel nennen:

    Einige mögen den Begriff „Opfer“ nicht. Ich mag ihn auch nicht, da er aber in der Kriminalistik/Politologie Usus ist, verwende ich ihn trotzdem, weil es eben in der Wissenschaft fest definierte Begriffe gibt, die weltweit Standard sind.

    Die Bezeichnung „Überlebende“, die ja Opfer eines sex. Missbrauchs oft verwenden, empfinden einige Überlebende einer Diktatur oft als Hohn, weil sie ihr eigenes Leid dadurch relativiert sehen.

    Diesen Begriff „Überlebende“ gabs z.B. in den Ländern gar nicht, die Opfer der Nazi Besatzung wurden.

    Will damit sagen, mit der Verwendung bestimmter Begriffe verletzt man manchmal – ohne es zu wollen – die Gefühle anderer Opfer.

    Genauso ist es mit Kampagnen wie „Sprechen hilft „.

    Für einige ist die Einblendung unangekündigter Spots sehr problematisch.
    Für andere eine Motivation endlich das Schweigen zu brechen.

    „sondern nur, indem sich die Fähigkeit zur Mitmenschlichkeit der Gesellschaft ändert.“

    Von Mitmenschlichkeit merke ich in dieser Gesellschaft gar nichts mehr.
    Siehe Milliarden für Banken und immer weitere Kürzungen für Arbeitslose.

    Aber auch diverse Vereine gegen sex. Missbrauch geben da kein gutes Vorbild ab. Entweder wird Kritik gar nicht freigeschaltet, oder berechtigte Kritik wird gleich mit jur. Schritten beantwortet ( ohne daß man auf die Argumente und Fragen eingeht, siehe „Innocence in Danger“ gegen die „Frankfurter Rundsschau“ ).

  12. Wir sollten uns mehr um die Opfer sexueller Gewalt kümmern und genauer hinsehen und bei Gesprächen auch mal zwischen den Zeilen hören und sehen…..

    Wir sollten bewusster leben und offen dafür sein, anderen Menschen mehr Aufmerksamkeit schenken.

    Ich finde diese Kampagne sehr gut und hoffe, dass sie vielen Menschen helfen wird.

    Weiter so!

  13. @Caroline

    Ich habe Deinen Beitrag eben erst beim Googlen entdeckt.
    Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du diverse Vereine gegen sexuellen Mißbrauch nicht pauschal in einen Topf wirfst. Überhaupt ist weder es diesem noch irgendeinem anderen Thema zuträglich zu pauschalisieren. Mogis und Innocent in danger miteinander zu vergleichen ist absurd! Auch zensiert Mogis nicht, sondern wir sind ein Verein, der von Mißbrauchüberlebenden ins Leben gerufen wurde, die ehrenamtlich neben Berufen und zusätzlich zu allem was es noch zu überwinden gibt, aktiv sind, um Informationen zu sammeln und weiterzugeben, damit eine sachliche und fundierte Auseinandersetzung darüber stattfinden kann und Mißbrauch nicht noch dazu mißbraucht wird, um Zensur im Netz zu legitimieren.
    MOGIS wird deshalb von einigen Seiten auch höchst unsachlich kritisiert und kommentiert. Das Heraussuchen und Freischalten von sachlicher Kritik zwischen diffamierenden Frustkommentaren übersteigt leider mitunter unsere zeitlichen Kapazitäten.