Missbrauchsopfer von Ordensangehörigen der Redemptoristen in deren Gemeinden und besonders in deren Internaten und Schulen (Collegium Josephinum Bonn, St. Josefskolleg Glanerbrück und Kloster Heiligenborn Bous) haben sich zusammen geschlossen und einen eigenen Verein gegründet: „Missbrauchsopfer Collegium Josephinum Bonn und Redemptoristen e.V.“ (MoJoRed e.V.) sowie die Homepage  www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de ins Internet gestellt.

Ziele des Vereins sind, das erlittene Unrecht gemeinsam mit dem Orden aufzuarbeiten und die bezeugten Verbrechen in den Internaten des Ordens und in den Gemeinden, in denen sie geschehen sind, wie auch den Prozess der Aufarbeitung zu dokumentieren. Der Verein versucht darüber hinaus, ideologische, psychologische und sonstige Wurzeln dieser Verbrechen durch Hinweise auf Literatur und andere Quellen zu belegen.

Der Verein stellt sich als Ansprechpartner für die Missbrauchsopfer zur Verfügung, die sich bisher nicht gemeldet haben oder die Beratung suchen.

Der Verein dient als solidarische Plattform der Missbrauchsopfer untereinander wie auch als Sprachrohr der Opfer gegenüber dem Orden der Redemptoristen in allen Fragen, die mit dem Missbrauch zusammenhängen, besonders aber in Bezug auf Form und Inhalt der Wiedergutmachungsversuche des Ordens.

Der Verein hofft auf diese Weise zur Aufdeckung erlittenen Unrechts beizutragen und die Gesundung von Opfern dadurch zu befördern, dass die Betroffenen besser in die Lage versetzt werden, die meist verdrängte Kinder- und Jugendzeit sich wieder zu eigen zu machen.

Der Verein bietet an, sich auf Wunsch an der Konzeptionierung von Prävention speziell an der Schule der Redemptoristen „Collegium Josephinum Bonn“ wie auch in der Kinder- und Jugendarbeit allgemein zu beteiligen. Bei Fortbildungen unterstützt der Verein auf Nachfrage die Moderatoren durch Bereitstellung von Zeitzeugen und eigene abgesprochene Beiträge als Experten.

Der Verein setzt sich für den vollständigen Wegfall der Verjährungsfristen bei Verbrechen gegen das Menschsein (sexuelle Gewalt gegen Kinder) ein.
Wer diese Ziele ideell und materiell unterstützen möchte, ist als Mitglied herzlich willkommen. Der Jahresbeitrag beträgt 10,-€. Die Gemeinnützigkeit des Vereins ist vom Finanzamt Euskirchen bestätigt.

Die Satzung des Vereins sowie Anmeldemöglichkeiten und weitere Informationen sind zu erhalten über die Homepage des Vereins:

www.missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de

Pressekontakt:

MoJoRed e. V.
Winfried Ponsens
Rehweg 8
53919 Weilerswist

02254/845266

E-Mail: mailto:verein@missbrauchsopfer-josephinum-redemptoristen.de

43 Kommentare

  1. Apropos „Missionsorden“… die haben ja erhebliche Nachwuchssorgen. Kein Wunder: wo doch heutzutage für einen Pädo ein Gang ins Reisebüro reicht, um seinen nächsten Beutezug zu buchen. Früher war das schwieriger. Hatte man als Pädopriester in der eigenen Familie keinen Zugriff auf Kinder, war weder im kirchlichen Schuldienst, noch in Kontakt mit sozial ausgegrenzten Kindern, zum Beispiel solchen, die ein Heimen leben, blieb nur die Hoffnung, dass einen die werten Mitbrüder an einem ihrer speziellen Zusammenkünfte teilhaben ließen (Täterpriester mit Zugriff auf Kindermaterial bekommt Besuch von Täterpriestern ohne Zugriff auf Kindermaterial und wie unter Brüdern üblich wird geteilt).

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

    P.S.

    Offenbar haben sich die PR-Stäbe der Missionsorden auf die neuen Zeiten eingestellt. Guckst du hier: http://www.missionare.org/lebenshilfe.html
    (Photo 5: der arme kleine Kerl wurde offenbar angewiesen, den Daumen des hellhäutigen Wohltäters so fest zu drücken, dass der weiß wird)

    Falls noch jemand zufällig ähnlich „schöne“ Photos findet: bin dankbar für Hinweisen!

  2. „Lebenshilfe, Jessas, ist das ein Geschwalle…wer findet sowas schön?!“

    @XYZ,

    Leute die gerne Märchen hören vielleicht…

    Mir ging es um Photo Nr. 5 auf der Bildleiste, die erscheint, wenn man den Button „Lebenshilfe“ anklickt.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  3. ja, mir als theologin geht es um den terminus reich gottes. der alle 100 jahre anders definiert wird, im großen und ganzen überhaupt nicht erklärt werden kann. aber man benutzt ihn. und das geht mir auf den geist. dieses abartige gequassele, hinter dem hohe kinderzahl, bildungsdefizit und private paterpresse stecken. denn familie soll für den priesternachwuchs sorgen. das weiß frau oetken noch nicht.was das bild angeht..solche dinger sind uralt und wirken bis heute.

  4. man kann sich zu dem weißen daumen eine reihe geschichten ausdenken, weil man halt nur die hände sieht. die anderen bilder stoßen mich mehr ab, muss ich sagen.ich kenne den pfäffischen leistungsdruck zum thema familie, der rein auf frauen ausgeübt wird.familie religiös erhalten und den mann bei laune und kirche haltem und die kinder erziehen ist frauensache..

  5. „man kann sich zu dem weißen daumen eine reihe geschichten ausdenken, weil man halt nur die hände sieht. die anderen bilder stoßen mich mehr ab, muss ich sagen.ich kenne den pfäffischen leistungsdruck zum thema familie, der rein auf frauen ausgeübt wird.familie religiös erhalten und den mann bei laune und kirche haltem und die kinder erziehen ist frauensache..“

    @XYZ,

    beide Themen sind eng miteinander verknüpft. Kindesmissbrauch und die Reduktion der Frau auf ihre Rolle bei der Reproduktion.

    Der Verlust an echter Liebe der dabei entsteht wird ja in den monotheistischen Religionen kompensiert, indem „Liebe“ abstrahiert, idealisiert und auf überirdische Wesen projiziert wird.

    Mir ist sowas ja schließlich nicht umsonst total suspekt 😉

    Aber: jedem Tierchen sein Pläsierchen 🙂

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  6. könnte ein baby gewesen sein auf dem foto, die haben ja enorme kräfte beim zupacken schon mal.großer daumen und babyhand.weiß ist groß und schwarz klein. missionarischer gedanke.I C H und du..nein, nein, die frau in der katholischen kirche ist das irdische abbild der jungfrau maria, die auch reduziert wird auf die dauerschweigende und mitleidende. die geht mit jesus und ist still. der eine oder andere pfaff hat auch noch ratschläge für s schlafzimmer.der apostel paulus als großer leithammel war auf den kopf gefallen, andere nicht so.den glauben weitergeben an die reiche kinderschar ist doch was feines. wehe, wenn die kinder aussteigen. meine tante maria..wenn ich vor unserem herrgott steh und ihr wat nit inner käsch..jo, bis in den tod hinein ein schechtes gewissen. frau oetken überlegt sich, ob sie im nächsten leben als mann auf die welt kommt und pfaff wird.als heiliger pfarrer von ars, oder so…der hatte das ganze dorf im griff, so ungebildet wie er war.wenn da ne frau ohne kopftuch auftauchte…nein, der war nicht moslem. der war katholisch.

  7. „könnte ein baby gewesen sein auf dem foto, die haben ja enorme kräfte beim zupacken schon mal.großer daumen und babyhand.weiß ist groß und schwarz klein.“

    @XYZ,

    auf jeden Fall ein sehr kleines Kind. Und aufgrund seiner abgerissenen Kleidung als materiell bedürftiges Wesen zu identifizieren.

    Das Photo ähnelt so sehr dem, was die Phantasie von Pädokriminellen anspricht, dass ich mir nur sehr schwer vorstellen kann, dass es „aus Versehen“ auf diese Homepage eines Missionsordens geriet.

    „frau oetken überlegt sich, ob sie im nächsten leben als mann auf die welt kommt und pfaff wird.“

    Ich glaube nicht an ein „nächstes Leben“. Ich sehe nur eine Chance, etwas aus seinem zu machen.

    Und selbst wenn: ich hoffe, dass das Karma, was ich mír in meinen jetzigen erworben habe, reicht um im nächsten als was Seriöses wiedergeboren zu werden.

    Vielleicht Ginkobaumnachpflanzung im Botanischen Garten in Steglitz 😉 ? Da hebt höchstens mal ein Fuchs sein Beinchen. Hunde und Schweine dürfen da ja nicht rein 🙂

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  8. in jedem fall der missionsgedanke, weiß gutt und weiß leidkultur..ähm leit kultur. sonst würde man sich ja nicht den weiten weg machen.sie wissen aber, dass inzwischen afrika hierher kommt und indien, um die leidkultur zu missionieren..w er weiß, wer alles im botanischen garten steht….

  9. @XYZ,

    die Mission interessiert mich dabei eigentlich gar nicht.

    Die sexuelle Ausbeutung, die über diese Ordensleute betrieben wird, ist eigentlich ein Fall für diese drei Organisationen:

    http://www.tdh.de/was-wir-tun/themen-a-z/kinderhandel.html
    http://www.kok-buero.de/detailansicht/artikel/ecpat-schattenbericht-zum-staatenbericht-zu-un-fakultativprotokoll-kinderhandel.html
    http://www.dzi.de/spenderberatung/das-spenden-siegel/

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  10. missionsgedanke interessiert mich zusätzlich, denn da geht es um geistigen dünnsch… und genau diesen dünn.. bringen die völker nach europa zurück, welche zukunft hat die kirche?unterschätzen sie mal die geistige beeinflussung nicht, mißbrauch geht nur, wenn der geist vorher verdunkelt wurde mit heilsversprechen.

  11. „mißbrauch geht nur, wenn der geist vorher verdunkelt wurde mit heilsversprechen.“

    @XYZ,

    es ist im Grunde ganz einfach Kinder und Jugendliche zu missbrauchen.

    Besonders da, wo die verantwortlichen Erwachsenen….

    a) zu dumm
    b) seelisch zu krank
    c)moralisch zu verkommen
    d) zu dumm, seelisch und moralisch zu verkommen

    ….sind, um TäterInnen die notwendigen Grenzen zu setzen.

    Die betreffenden Missionsordensoberen brauchen also nur noch zu entscheiden, zu welcher der vier Gruppen sie gehören wollen.

    Wann hat man es im Leben schon mal so leicht.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  12. „wenn die kinder eltern haben, ist geistige beeinflussung als vorarbeit nötig. siehe das entsprechende schulprogramm.heilsversprechen, ihr seid was besseres. mit und ohne himmel.dafür zahlen die eltern sogar.“

    @XYZ,

    die Frage ist doch, welche Art von Eltern so was nötig haben. Sich auf Kosten des Kindes selbst aufzuwerten. Es gibt dafür sogar einen Fachbegriff, die „narzisstische Selbstverlängerung“.

    Mit der Persönlichkeit der einzelnen Opfer hat das wenig zu tun.

    In den ordensgeführten Schulen vergangener Jahrzehnte kam ja noch hinzu, dass sie für Kinder aus mittellosem Elternhaus die einzige Möglichkeit waren, eine höhere Schulbildung zu erhalten. Erst mit Einsetzen der Bildungsoffensive kamen ja in den 60er bis 80er Jahren mehr Kinder aus der Unterschicht zu höherer Bildung.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  13. also hat kirche mal wieder die lücken gefüllt, die der staat hinterlassen hat. narzißtische selbstverlängerung hatte es auch nötig, herkömmliche schulen schlecht zu machen. wenn sie mal immer nur mit ihrer eigenen eliteschule angegeben hätten. sie mußten andere schulen noch schlecht machen. umso lustiger war der mißbrauchskandal..jesuitenschulen und ettal…odenwald…war im tv ne diskussion, wo eine mutter sagte, die mißbrauchsdebatte muss aufhören, meine kinder müssen sich schämen, dass sie in e. in die schule gehen…

  14. „umso lustiger war der mißbrauchskandal..jesuitenschulen und ettal…odenwald“

    @XYZ,

    nein, die systematische sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen an diesen Schulen ist folgerichtig. Diese Einrichtungen ziehen genauso solche Menschen, mit Einstellungen wie bei dieser Mutter an: das Image ist ihr wichtiger als die Sicherheit ihrer Kinder.

    Fett schwimmt oben. Mit nichts als Luft gefülltes auch. Diese Menschen scheinen auch noch stolz auf ihrer Fahrlässigkeit zu sein. Deshalb bilden sie auch Klüngel. Außenstehende würden ihre seelische Verkommenheit ja auch schnell bemerken.

    Aber es gibt auch ein Umdenken: in Regensburg hat die Domspatzenschule, einstmalige Eliteschmiede Mühe Schüler zu finden. Die Regensburger Eltern möchten ihren Kinder so eine Schule nicht zumuten.

    Das ist doch mal etwas Positives.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  15. @Bluebeardy,

    „Interessant, dass die Lebenshilfe-url von meinem Avast als bösartig attackierend eingestuft wird und der ZUgriff verweigert wird ;)“

    laut Buschtrommeln gibt es technische Probleme…

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  16. „Kein Scherz? Der Text ist dermaßen daneben und wird von vielen Klerikern nicht unterstützt, dass ich denke, es ist eine Sekte- Lebenshilfe ist eigentlich was anderes.Der Begriff ist wohl nicht geschützt.“

    @XYZ,

    „es ist eine Sekte“: welche Indizien sehen Sie konkret?

    „wird von vielen Klerikern nicht unterstützt?“

    Weswegen?

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  17. weil auf dieser seite kolonialistisches gedankengut auf bildern gezeigt wird und auf die gefühlsdrüse gedrückt und den scheiß vom reich gottes verbrät kein seriöser theologe, der ist einfach falsch.die legionäre beispielsweise sind ja auch kein vorzeigeblatt der kirche, aus dem grund hat der papst denen einen beobachter vor die nase gesetzt und führungsbubis ausgetauscht..es gibt reichlich sektengehabe innerhalb der kirchen. auch bei protestanten..haben wir nicht gelernt, dass auf die gefühlsmasche aussein ein zeichen für unseriosität ist? die bilder sind genau so..und der text ist salbungsvolles theologisch zweifelhaftes gebabbele.man müßte sie beim papst anzeigen. so geht der weg..dann werden sie überprüft..und dann..von mir aus können die weiterquaken wie die kaputten wetterfrösche.dass unlautere werbung nicht zum ziel führt, sieht man an der mageren ausbeute bei jesuitens. die meisten verlassen das noviziat wieder.also wird sich auch das lebenshilfeproblem von selber lösen.

  18. „weil auf dieser seite kolonialistisches gedankengut auf bildern gezeigt wird“….

    @XYZ,

    warum mir die Seite sehr böse aufgestoßen ist, hatte ich ja bereits geschildert.

    „kolonialistisches gedankengut“… hätten Sie Beispiele? Immerhin hat der Kinderhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung, der über viele der ehemaligen Kolonien der Erstweltstaaten betrieben wird auch Ursachen im Kolonialismus.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  19. hab ich doch gesagt, der weiße ist der glücksbringer..die fotos sprechen für sich.dann die rede vom reich gottes ist bedenklich. reich gottes und ordnung gottes sind begriffe, die nicht eindeutig snid in der bibel bereits, die aber gerne von machtgeiern benutzt werden, um ihre vorstellungen zu untermauern..letztlich ist schwarz inzwischen in europa der missionar. das vergessen die…und was weiß den farbigen eintrichtert, dass schulbildung gleich arbeitsplatz ist…na, die können ja mal nach berlin kommen und sehen, wer alles in call centern sitzt..die schulbildung, die von weißen missionaren gemacht wird, ist eher..für reich gottes geeignet.

  20. „hab ich doch gesagt, der weiße ist der glücksbringer..die fotos sprechen für sich.“

    @XYZ,

    auf den Photos sind verdächtig viele Kinder zu sehen.

    Der krankhaft Pädosexuelle sieht sich selbst ja durchaus als „Freund der Kinder“. Und der rein kriminelle Pädo versucht, das seiner Umgebung zu suggerieren.

    Insofern: passt doch. Egal von welchem Standpunkt man es betrachtet.

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  21. wenn man keine kinder hat als missionar, behandelt man die erwachsenen wie kinder…ich weiß es auch von ärzten, die in deutschland nicht mehr die halbgottrolle in weiß haben..dass sie gerne dahin gehen, wo es die sogenannten wirklichen probleme gibt. man kann sich als missionar so toll finden..zeigen, wo es langgeht. mh, das sollte man zuerst im eigenen land. denn europa sorgt dafür, dass dritte welt hilfe braucht.mich interessiert mehr der religiöse und geistige müll, den man hinbringt. der eine hält dumm, der andere arm. hüben wie drüben..als wenn unsere leid kultur mit mietwucher und ausgrenzen so gut wäre…mein gott, wieviele analphabeten gibt es denn in deutschland?wieviele verwahrloste und mißhandelte kinder? wir lösen das problem mit euthanasie und abtreibung. alkohol, drogen..und wollen anderen was beibringen.wenn du essen willst, dann geh nicht an den müll…was auch nicht bedacht wird, dass die emporgekommen missionierten dieselbe hierarchie aufbauen wie sie in wohlstandsländern ist. kein kontakt zum eigenen armen volk..und komischerweise haben in den afrikanischen kirchen frauen nullkommanull mitspracherechte..also mission in grenzen..reich zu reich, arm weiterhin unten.daher kann unten gut ausgebeutet werden…also man hat missionarischerseits nur müll angeboten.auf dem boden baut dann auf, was uns zur zeit angst macht..so wie es den dankbaren behinderten nicht mehr gibt, gibt es auch nicht mehr den dankbaren farbigen.obwohl uns werbung für mission immer die lachenden farbigen zeigt.nach den spenden. vor den spenden traurige kinderaugen. der arme drittländler, der sich zutrichtern und impfen läßt und behandeln..stirbt aber aus..

  22. Radio Vatikan Nachrichten, Ohne die Kirche kein Voran..zeigen, dass auch der Papst dummes Zeug reden kann. Nun, wer soviel reden muss, hat irgendwann keine Ideen mehr.Dieser Satz, ohne die Kirche kein Voran, ist eine nette Abwandlung des Satzes Ausserhalb der Kirche kein Heil. Wird sicher auch bald wiederkommen. Probleme gibt es nicht, wie wir wissen , wenn doch, dann sind es halt die üblichen Menschlichkeiten, die man als anständiger Katholik verzeiht.Weil Gott auch verzeiht. Mal wieder haufenweise nichtgreifbare „Argumente“.Thema Mission war bereits in den 70 ern von kritischen Missionaren selber hinterfragt worden. Spenden sie nicht, sagte einer bei einem Vortrag. Die Schulen, für deren Bau sie spenden, sind nur für die Kinder der Reichen..Das war die eine Erkenntnis. Die andere war später, dass mit HIlfe der Mission die alten Verhältnisse etabliert wurden: Reiche oben, Arme unten und von den eigenen Leuten schlecht bezahlt. Aber an Weihnachten wurde zwecks Herstellung von frommen Gefühlen gespendet. Es hat immer Kirchliche gegeben in der 3. Welt, die das angeprangert haben. Wie Kirche für das Establishment sorgt. Die sind dann nicht so alt geworden..wurden aber als Märtyrer von Rom nicht anerkannt, weil sie als marxistisch galten. Mal sehen, ob Bergoglio wenigstens Bischof Oskar Romero gerecht wird. Opus Dei sollte mal in die Schranken gewiesen werden.Mit anderen Worten, Mißbrauch ist ein sehr weites Feld. In jedem Fall ist die Grundlage der Himmel, auf den jeder vertröstet wird, der unzufrieden ist.Das ist bis heute so.Auf der ganzen Welt.

  23. Angelika Oetken sagt: 15. September 2014 um 11:07
    „laut Buschtrommeln gibt es technische Probleme…“

    Nein, Frau Oetken, eine malware, die versucht, sich auf Ihrem Computer einzunisten, wenn Sie die Seite besuchen, ist kein technisches Problem! Die malware dient anderen Zwecken…..

    Zu den Missionaren von der Heiligen Familie

    Der Deetman-Report hat diesem Orden einen eigenen Teil ab S. 702 gewidmet, zahlreiche sexualisierte Gewalttaten, auch in den „Kleinen Seminarien“ in der Zeit zwischen ´45 bis heute.

    Nebenbei interessant, dass das Bistum Hildesheim in den 50ern mumaTäter aufnahm, um ihnen eine zweite Chance zu geben….

  24. Zitat von XYZ: “ Radio Vatikan Nachrichten, Ohne die Kirche kein Voran..zeigen, dass auch der Papst dummes Zeug reden …..“

    Frage:

    XYZ, bei wem finden diese Predigten im Stil der 50iger (?) Jahre des vorigen Jahrhunderts eigentlich heute noch Anklang?

    Hier der vollständige Text:

    Radio Vatikan vom 15. September 2014

    Papstpredigt: „Ohne die Kirche geht es nicht voran“

    Der Text stammt von der Webseite des Internetauftritts von Radio Vatikan

    http://de.radiovaticana.va/news/2014/09/15/papstpredigt:_%E2%80%9Eohne_die_kirche_geht_es_nicht_voran%E2%80%9C/ted-825344

  25. „Nein, Frau Oetken, eine malware, die versucht, sich auf Ihrem Computer einzunisten, wenn Sie die Seite besuchen, ist kein technisches Problem! Die malware dient anderen Zwecken…..“

    @Bluebeardy,

    das „technische Problem“ scheint die Verantwortlichen auf jeden Fall sehr zu beschäftigen 😉 Darum mein Hinweis mit der „Buschtrommel“…

    „Nebenbei interessant, dass das Bistum Hildesheim in den 50ern mumaTäter aufnahm, um ihnen eine zweite Chance zu geben….“

    Gemeinsame „Hobbies“ verbinden eben. Über alle Grenzen hinweg…und wenn es nur die Möglichkeit ist, sich gegenseitig mit dem Wissen um die pädokriminellen Straftaten und die begleitende Beschaffungskriminalität zu erpressen…

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  26. der alte adam..wird überall gepredigt, was immer das bedeutet. die traditionalisten finden solchen schrott gut, aber sie mögen den bergoglio nicht. welch zwiespalt. ich hab heut gedacht, was ist denn ni den papst gefahren, benedikt hat so nie gelabert..der war theologe..ich denke, dem papst geht schonmal das temperament durch..oder sein ghostwriter hat diesmal den text gemacht, kardinal müller?und bergoglio hat es zu spät gemerkt..irgendwann kommt aber auch der wahre jakob durch..wer weiß, was da alles folgt?ich seh die jesuiten vor mir, die sich peinlich berührt aus der affäre ziehen wollen…tja!benedikt hat immer den größten mumpiz so wissenschaftlich erklärt, dass zumindest ich beeindruckt war..das fehlt mir beim bergoglio.die ersten 100 jahre christentum waren wohl gut. seht, wie sie einanderlieben. keine zwänge. auf einmal wurde es amtlích-schrecklich. ich lese gerade ein dickes liturgiebuch.kirche ist anstrengend und verkorkst.

  27. Blue..mir kommt das Essen hoch. Die wirken unterbewußt auf mich wie Täter…sektenmäßig. Hildesheim liebt halt die Mitbrüder, die wegen ihrer Weihe sehr viel mehr dürfen als andere..was denken Sie, was mit Laientheologen gemacht wurde, bis in die 80 er weiß ich es..die nicht genehm waren wegen falscher Lehre? Von Haus und Hof verjagt, Kündigung sofort und Gehalt 6 Wochen länger…also man sollte sich weihen lassen, bevor man in den Kirchendienst geht.Obgleich..falsche Lehre wird auch bei Geweihten bestraft.Sehr viel langsamer……nur halt das bischen Mißbrauch ist doch kein Problem..denn die Menschen sind austauschbar und werden so oder so verwurstet..in der Kirche. In den Sekten..diesbezüglich ist die Kattho Kirche eine Sekte. Es darf nicht jeder rein. Undurchschaubar, der Mernsch ist austauschbar und wird verwurstet für s Programm. Oder Progrom.Hierarchie….

  28. Die heutige,eher typische, Papst Predigt hieß Nähe und Mitleid, womit er den Nagel auf den Pfaffenkopf trifft. Man findet entweder Mißbrauch statt Nähe, oder Routinesprüche. Bei den Menschen sein und bei dem, was sie betrifft. Verwaltungschefs sind die Priester, da ist keine Zeit. Mal davon ab, dass früher auch keine Zeit war und irgendwie packen sie es nicht, die Nähe, das Mitempfinden..das muss man lernen. Als Kind.Sie haben Abstand und sind entweder stumm, oder predigen..

  29. Das Essen kommt auch hoch, wenn man solchen Schwachfug lesen muss:

    Bistum Trier schult Mitarbeiter
    Missbrauch sehen, hören, vermeiden

    „Kernpunkt sei aber die Fähigkeit, zu erkennen, wer Opfer und wer Täter ist.“…..“Viele Mitarbeiter seien vom Ausmaß der Gewalt entsetzt“.

    http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/trier/bistum-trier-schult-mitarbeiter-missbrauch-sehen-hoeren-vermeiden/-/id=1672/nid=1672/did=14177112/b380gl/index.html

  30. Viele Mitarbeiter. Nicht alle. :-).Täter gehen nach Plan vor,,und Opfer?Die gehen auch nach Plan vor, bilden sich ein, dass Pfaff berät und versteht und..tröstet. Nee, das macht der liebe Gott alles. Trösten und verzeihen und beraten…und Mitleid hat er…das genügt. Bereits Teresa von Avila bekam in einer Trauersituation gesagt(von einem Karmeliten, der gewaltig traktiert worden war von seinen Mitbrüder) Gott allein genügt…das wird heute umgedeutet. Claro. Von Leuten, die Teresa nicht kennen. Das paßt alles wunderbarDiese Schulung nach all den Jahren…man bewegt den A…., weil man muss..spät, aber irgendwann doch..Die Grundhaltung wäre auch noch einzuüben. Da empfehle ich die heuigte Pasptpredigt in der Frühmesse.Mitempfinden. Nähe, die heilt.

  31. ich fand die ganze aufzählung witzig…sehen, hören,..vermeiden ist doch die haupttugend von kirche..kontakt vermeiden..ich meine, wir sind doch die vermeidungsobjekte..und was die denen da verklickern in den kursen ,will ich gar nicht wissen..in der liturgiegeschichte habe ich heute interessantes gelesen: 400 war die konstantinische wende. kaiser konstantin hat das christentum zur reichsreligion erhoben und die bischöfe auf dieselbe ebene wie seine höchsten beamten. entsprechend haben die sich benommen. pomp and circumstances, teure gewänder und nen hofstaat, der sie beglücken mußte. wundert sich da noch jemand? eden häretiker haben sie an die wand gestellt, aber dieses verhalten..wurde übernommen und gilt bis heute.johannes der 23. hat den fußkuss für den papst abgeschafft, benedetto den ringkuss..so haben die sich jahrhundertelang hofieren lassen und entsprechend haben sie auch rumgehurt.bergoglio hat die königsklamotten nicht offiziell abgeschafft. sein nachfolger wird wieder in teuren klunkern rumlaufen..

  32. nach 4 einhalb jahren ist es laut das thema. wieviele priester sind bei der schulung? wenn sie das nicht mehr dürfen, verdrehen sie den leuten anders den verstand. ich weiß es. hauptsache, sie sind oben in der hierarchie. das volk unten.prävention ist das, aufarbeitung fehlt noch, och nee, die mach ich ja alleine.

  33. „Sehen, Hören, Vermeiden“….

    Alle gewöhnlichen FirmeninhaberInnen können übergriffiges Personal entlassen. Das muss dieses zwar nicht von weiteren Taten abhalten.

    Aber die TäterInnen müssen sich dann einen neuen Tatort suchen. Und da das zunehmend schwieriger wird, bedeutet der Verlust des Arbeitsplatzes für übergriffige MitarbeiterInnen auch dass sich die Möglichkeiten Kinder sexuell auszubeuten für sie reduzieren.

    Jeder Bischof hat was das angeht, aber offensichtlich viel weniger Möglichkeiten als irgendein anderer Chef, eine andere Chefin.

    Denn sonst wären diese ganzen Täterpriester, die immer noch frei herumlaufen und höchstens mal in die Recollektion geschickt werden, um dann nach einem Jährchen in irgendeiner Gemeinde wieder den Aushilfspfarrer und damit auch Ersatzmessdienerobermacker, Kindergottesdienstanbieter, Jugendgruppenorganisator… usw. usw. zu mimen schon längst rausgeflogen. Oder? Denn sie alle wollen doch das Beste für Kinder… oder etwa nicht?

    Muss vielleicht einfach mal die grundsätzliche Frage geklärt werden, ob gewisse Kleriker insgeheim davon ausgehen, dass Missbrauch gut für Kinder ist? So nach dem Motto: „mir hat das ja auch nicht geschadet, guckt mal wie weit ich nach oben gelangt bin“… vielleicht sogar wegen… Mmmmhhhh 🙁

    Falls das nicht so ist und der Bischof seine übergriffigen Brüderchen eigentlich los werden wollte, wäre das derzeit sichtbare Prozedere ein Zeichen dafür, dass es so einem Bischof an Durchsetzungskraft mangelt.

    Bei der Gelegenheit: gibt es eigentlich den Ausdruck „Führungspotenz“? Ich meine von von „posse (lat)“… „können“ abgeleitet… -;)

    VG
    Angelika Oetken, Berlin-Köpenick

  34. Frau Oetken, das hohe kaiserliche KirchenPersonal geht nur von seinen Bedürfnissen aus und steht emotional neben sich. N e b e n. Es gibt ja Länder, da fallen die Strafen sehr human aus. Für den Täter, Vielleicht wandert man dorthin aus. Ein Bischof oder Papst hat dieselben Möglichkeiten wie ein anderer Chef. Bei Laien hat sich das bewährt. Kündigen und raus..Kapieren müssen sie es. Dass Gottes Gnade ihre Grenzen hat, denn Gott ist lang nicht so dämlich wie ein Kirchenfürst

  35. Wenn die Herren gestehen, ist es haufenweise passiert bereits durch Benedetto.der Rauswurf..der zurückgetreten ist, als er das Ausmaß der Kirchenskandale begriffen hat. Nen Professor zum Papst machen, war ja wohl der Hohn des Jahrhunderts.Nen Bücherwurm an die Sonne holen.Opus Dei und die Legionäre hatten sich viel davon versprochen und entsprechend Einfluss ausgeübt.Wer seine Schuld nicht zugibt, ist aus dem Schneider..Schauen Sie sich ein Pontifikalamt an. Aus dem Grund muss die Hedwig saniert und erweitert werden, damit das süchtige Volk Platz hat. Der Einzug der Königin von Saba ist nichts dagegen… Nen Bischofsthron gibt es ebenfalls.Und wer sitzt ohne um Plätze kämpfen zu müssen hierarchisch aufgebaut in den besten Reihen? Klerus…gut nach Amtstiteln sortiert.Das Volk ist vor der Tür.Das muss man mitgemacht haben, dann begreift man wortlos, was katholische Kirche ist, warum Luther um sein Leben bangen mußte, als er eine andere Kirche gegründet hat. Da wurde an den Grundmauern gerüttelt. Nun rütteln die Mißbrauchsopfer und die Medien..es muss weiterer Schaden von der Kirche ferngehalten werden.Die Kirche an sich muss von den hohen Geistlichen mit deren Leben verteidigt werden. In dem Zusammenhang muss man auch die Geheimhaltung immer verstehen..die versprechen bei ihren Weihen, dass sie ihr Leben einsetzen für Kirche und das Leben des niederen verarmten Kirchenadels ,sprich Volk und Bauern und Taglöhner sowieso…Katholiken sind immer auch potentielle Martyrer. Da kann man mit den üblichen Termini wie Lügen und Vertuschen nicht weiter kommen..man opfert sich und andere.Die Mißbrauchsopfer steigen aus. Es steigen immer mehr aus und sind eigentlich Verräter.Katholische Kirche ist das irdische Abbild des Reiches Gottes. Ohne dass man genau wüßte, w a s das nun alles sein soll. Macht aber nüschte. Hört sich so gut an..und wird nicht hinterfragt.für dieses Reich setzt man sein Leben ein, hält Schaden fern, den a n d e r e verursachen..nicht Kirche selber.Dass nun wieder, wie vor langer Zeit, die Familien gefordert sind als kleines Abbild des großen Reiches, schlägt dem Faß den Boden aus. Somit ist das Thema geschieden etc vom Tisch…

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