Am 14. Januar jährte sich das Gespräch von drei Betroffenen mit P. Mertes, das diesen veranlasste, am 19. Januar 2010 den Brief an die potentiell betroffenen Ehemaligen  der 1970er und 1980er Jahrgänge zu schicken.

Am 28. Januar 2010 begann mit der Veröffentlichung in der Berliner Morgenpost eine beispiellose Welle der Offenbarungen an allen Jesuitenschulen, zahlreichen anderen katholischen Schulen und Einrichtungen bis hin zur Odenwaldschule.

Das Thema sexuelle Gewalt gegen Jungen war auf einmal im Fokus der Öffentlichkeit wie nie zuvor.

Zahlreiche Medien erinnern in diesen Tagen daran und fragen: Was hat es gebracht?  Das fragen wir uns manchmal auch.

Hier zwei Hinweise für Mittwoch, 19. Jauar 2011:

Deutschlandfunk („Tag für Tag“)  ab 9.34 Uhr
(„Umbruch positiv aufgreifen – Bischof Ackermann von Trier zum Umgang mit den Mißbrauch“)

rbb-Inforadio / „Nahaufnahme“ um 10.45 Uhr

Außerdem der Hinweis auf Sonntag, 23. Januar 2011:

„Geschockt – getrieben – gelähmt – Die katholische Kirche und der Missbrauch“

rbb kulturradio (in Berlin auf 92,4 khz),   9.04  – 9.30 Uhr

more to come….

13 Kommentare

  1. Fundsache:

    ´Website von Christian Eschweiler
    In memoriam Pater Ludger Stüper SJ (1928 – 2010)
    Dezember 2010

    Dankbare Einnerungen an eine schicksalhafe Freundschaft´

    (Die Rechtschreibefehler sind original übernommen. Worüber wir aber grosszügig hinwegsehen,
    es sei denn der Mensch sei etwa Deutschleerer)

    Noch ein Kunstliebhaber?

  2. Solange die Bundesregierung der Kirche erlaubt den Missbrauch kostenfrei zu begehen, wird sich daran auch nichts ändern!
    Solange es genügt Dackelblicks-Ackermann vor die Kameras zu schicken wird alles beim ALten bleiben!

  3. bin 1965 im kath. jugendheim st. josef in landau-queichheim aufs übelste von erziehern und dem leiter des heimes verprügelt und gedemütigt worden.
    bis heute hat mir keiner geholfen oder nich nur angehört.
    im gegenteil, ein anwalt aus blieskastel wollte mir helfen, wenn ich ihm 190.-euro die stunde zahlen würde(namentlich bekannt).
    hier wird versucht, mit der not anderer ein geschäft zu machen.
    bitte geben sie mir einen rat, wie oder wer mir helfen kann.

  4. bis heute noch keine konkrete antwort. nur, ein rechtsanwalt aus blieskastel wollte mir helfen, wenn ich ihm 190.- euro die stunde honorar zahlen würde. unverschämtheit. da versucht einer mit dem leid anderer geld zu verdienen.

  5. wohin soll ich meine dokumentation während meines aufenthalts im jugendheim st.josef, landau queichheim schicken? wer hilft mir?

    nur kein anwalt mit einer gage von 190.-euro die stunde

    danke, dieter

  6. Dieter,

    gibt es hier überhaupt Fachleute, die sich auskennen?
    Gibt es überhaupt ein geregeltes Verfahren?

    Hier einige persönliche Gedanken:

    Du könntest an die Bergmann-Stelle schreiben oder da anrufen aber die helfen nicht, registrieren nur, aber das könnte für spätere Massnahmen trotzdem wichtig sein. Ansonsten musst du dich wohl oder übel ans entsprechende Bistum halten oder Ackermann Meldung erstatten, aber besonders da kann man nur hoffen auf sensible und offene Ohren zu stossen. Ausserdem ist bei der Kirche der Datenschutz nicht geklärt. Vielleicht am besten einfach zur Polizei, Anzeige erstatten.

  7. Hallo Dieter,

    bei uns geht es ja in erster Linie um den Missbrauch in Eirichtungen der Jesuiten, deshalb ist es für uns sehr schwer dir hier weiter zu helfen.

    Es gibt aber Verene, die sich speziell mit der schlimmen Situation von ehemaligen Heimkindern beschäftigen, so .z. B. Kind@Heim – http://www.top-medien-berlin.de/content/blogcategory/46/56/ – und der Verein ehemliger Heimkinder – http://veh-ev.info/

    Eventuell findest du hier einen Ansprechpartner für deine Dokumentation und weitere Hilfe.

    Alles Gute,
    Thomas

  8. nachdem ich versucht habe unterstützung und rat zubekommen, wurde ich erneut mißbraucht. eine kirchliche institution sollte mir helfen. unter einer 0900ter nr. verbarg sich ein anwalt, der von mir 190.- € die stunde verlangte und mir nach nicht unterschreiben der formulare 250.-€ beratungskosten verlangte. ist das nicht eine unverschämtheit??? wie kann ich mir helfen? weiß jemand einen rat? es muß doch eine institution geben die hilft-. ich habe nur 580.-€ eu-rente, womit soll ich hilfe bezahlen? heute, 45 jahre nach meinen erlittenen körperlichen züchtigungen und demütigungen stehe ich wieder vor dem selben problem, nur jetzt mit seelischer not und verzweifelung. dieter

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