„Ein bißchen Buße“ Der Tagesspiegel vom 16. März 2011
„Wenn Bischöfe niederknien“
taz vom 16. März 2011
„Ein bißchen Buße“ Süddeutsche Zeitung vom 15.März 2011
„Ein bißchen Buße“ Der Tagesspiegel vom 16. März 2011
„Wenn Bischöfe niederknien“
taz vom 16. März 2011
„Ein bißchen Buße“ Süddeutsche Zeitung vom 15.März 2011
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Einige Bischöfe halten eine Busse für nicht notwendig?
Das ist richtig, sie sollten besser die Opfer vernünftig entschädigen statt sich auf den Boden zu werfen!
Aber für die katholische Kirche ist der sexuelle Missbrauch eines Kindes wohl eher ein Kavaliersdelikt, das man mit 5000 Euro abgleichen kann..
4 FRFR 1
Mehr als büßen, so so zu tun als ob, können sioe doch nicht. Überlegt doch. Ostern nähert sich. Da muss die Show stimmen. Diesmal wird kein Kardinal bange den deutschen weißen Schreibtisch-Täter Operetten-Imperator Ratzinger umarmen, weil es überhaupt keinen mehr gibt, der außer unter Auto-Suggestion noch an die Kirche glaubt und deren Vertreter, die die Mrd. abziehen. wahrscheinlich wissen sie schon selbst nicht mehr, wie Armut schmeckt.
Was haben wir nicht Alles erreicht!
Kinder, ich muss hier keinen Beweisantrag mehr stellen.
Ihr wart großartig.
Wir haben unerhört viel erreicht.
Das wissen wir.
Der Rest ist Schweigen.
Lg
FRFR
http://www.wdr.de/studio/bielefeld/tipps_und_termine/stadtgespraech.html
die thematik geht weiter…
und weiter:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=874267
@Michael Lehmann
Es ist wohl etwas unangebracht und respektlos gegenüber Herrn Wißmann an dieser Stelle seinen Rücktritt in irgendeiner Weise mit dem Missbrauch in Verbindung zu bringen. Herr Wißmann hatte bereits seit Jahren, bevor das Thema Missbrauch auftauchte, erhebliche gesundheitliche Probleme, die letzlich den Rücktritt verursachten.
Es wäre eventuell angebracht nicht immer nur – bei allen sfraglos schlimmen Erlebnissen – den Missbrauch in den Vordergrund zu stellen und so den Respekt und Anstand gegenüber Mitmenschen zu verlieren.
@schüler, Hallo? Wen was habe ich in Verbindung gebracht? Ich habe doch nur einen Link präsentiert. Allerdings war Wissmann lange genug am Aloisiuskolleg um auch mal den Mund aufzukriegen in all den Jahren. Da hat sich schon eine seltsame Truppe and dieser Lotter-Schule angesammelt, die hätten anderswo schwerlich hingepasst, siehe: http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=869251
Auch der Maskenmann der Dennis und andere ermordet hat und über 40 Schüler missbraucht hat, war ´Päddagoge´. http://www.n-tv.de/panorama/Maskenmann-gesteht-Serienmorde-article3111696.html Auch er war auf Internate, Zeltlager und Schullandheime spezialisiert, so wie die AKO-Pater im Zinsmeisterbericht. Sollte man nicht lieber doch die ganzen ´Selbstmorde´ am AKO noch mal untersuchen?
Und hier noch ein paar ´Kinderfreunde´: http://www.n-tv.de/panorama/Polizei-nimmt-Kinderhaendler-fest-article3119026.html
Hoffentlich wird bald mal klar, dass Schulen, Internate, Kinderheime und Fereinlager eben gerne von solchen Leuten genutzt werden und dass sie besonders gerne als ´Helfer´, ´Helden´, ´Pädagogen´ und Gutmenschen auftreten. Das verleiht ihnen dann die Aura der ´Unangreifbaren´. Für manche, wie es am AKO teilweise immer noch vorgeführt wird, sogar noch nachdem sie längst überführt sind..
Wie soll so ein Kind verzeihen?
@Michael Lehmann
Ich glaube, dass es „Schüler“ weniger darum ging Sie persönlich anzugreifen, sondern vielmehr darauf hinzuweisen, dass die Berichte über das AKO in den letzten Monaten nicht immer fair waren. Dies hat vor allem auch die jetzigen Schüler belastet, wenn man sieht wie viel einige Personen dort für die Aufklärung neben ihrer normalen Arbeit als Lehrer getan haben, obwohl sie erst seit wenigen Jahren an der Schule sind und nichts gegen Vorfälle der Vergangenheit tun konnten.
Herr Lehmann ihr Kommentar „Wie es am AKO teilweise immer noch vorgeführt wird“, spiegelt ein weiteres Mal die Verachtung für die Aufklärungsarbeit am AKO wieder. Das AKO hat sich in den letzten Jahren und vor allem Monaten stark verändert und ist nicht mehr die Schule die SIe noch erleben mussten. Wir als Schüler fühlen uns dort sehr wohl und können versichern, dass es keinerlei Übergriffe egal welcher Art dort mehr gibt. Es wäre angebracht aus Respekt gegenüber den Veränderungen und auch den Bemühungen der aktuellen Verantwortlichen solche Bemerkungen zukünftig zu überlassen. Ich glaube kaum, dass solche Verleumdnungen bei der Bewältigung ihrer schrecklichen Erlebnissen aus der Vergangenheit helfen. Seien sie doch bitte so fair und trennen das AKO von früher und heute!
Lieber Marc,
ich, wie so viele andere auch, möchtensich gerne wieder mit der alten Penne versöhnen. Immerhin hatten wir dort auch tolle Klassenkameraden, schöne Fussballspiele und andere Erlebnisse sowie auch den einen oder anderen Lehrer von dem wir was gelernt haben.. Immerhin schreibe ich ja bereits, dass hier ´teilweise´ immer noch diese ´Helden´ als unangreifbar gelten. Das ´teilweise´ bitte ich doch schon einmal als Einschränkung zu würdigen und als ausgestreckte Hand wahrzunehmen. Da müsste jetzt die andere Hand kommen. Der Eindruck der Zeitungsanzeigen, die eifrig geschaltet wurden, der Fackelzüge, der Aussagen des Provinzials, der Stüpers Akt-Knipserei als Kunst bezeichnete, von Christian Eschweilers ´In Memoriam´, Stefan Wahls Aussage, dass Stüper sein ´geistiger Mentor´ war, von Wittbrott, der dem versammelten eckigen Tisch nach einer Stunde Diskussion mitteilte, dass er ja schliesslich auch noch etwas anderes zu tun hätte, als sich mit den Opfern zu befassen und dann zum Musizieren aufbrach… Wittbrott, viel jünger als die meisten am Eckigen Tisch Betroffenen und dennoch konnten diese keinen Respekt von ihm verspüren. Weder als Betroffene, noch als Ältere. Vielleicht tun wir ihm Unrecht?
Kann sein, dass das eine oder andere Signal von uns falsch eingeordnet wird. Aber der Tenor bleibt bestehen. Alles ging immer vom eckigen Tisch aus. Wir haben auf einer zweiten Aufklärerinn nach Raue bestanden. Wir haben die Fakten zusammengetragen. Wir haben um Gespräche gebeten. Das was dann gezwungenermassen geschah, wurde dann als Aufklärungsarbeit der Schule oder des Ordens verkauft. Sorry, wenn usn da der Respekt vor den Aufklärungsleistungen der Schule schwer fällt.
all dies sind Eindrücke aus der letzen Zeit, nicht aus der Vergangenheit. Erfahrungen die erstmal eingeordnet sein wollen. Zugegeben, die meisten der oben genannten gehören dem AKO eigentlich nicht direkt oder nicht mehr an..
Ach ja, ganz ehrlich, zumindest die Park-Anlagen, die Stümper Stüper angelegt hat, tuen den Augen des Fachmanns wirklich weh. Mit dem Umbau dieses Kraut und Rübensammelsuriums könnte man ja schon mal anfangen. Und die Nackedei-Kirchkernspucker sind doch hoffentlich schon weg, oder? Das wäre schon mal ein schöner Schritt in Richtung Versöhnung. Macht doch mal eine Aktionsgruppe, wenn ihr unsere Schüler-Nachfolger seid und überlegt euch doch auch einmal, wie wir wieder zu einer Schülergemeinschaft werden. Alt- und Neuschüler. Eines Tages werdet ihr auch Alt-Schüler sein und dann werdet ihr sehen, dass man der alten Schule verbunden bleibt. Im Guten wie im Bösen.
und bitte, Marc, aus Deinem Kommentar kann man entnehmen, dass Du es ehrlich meinst. Du solltest Dich bitte nicht persönlich angegriffen fühlen. Jedenfalls ist das nicht beabsichtigt.
Sehr geehrter Herr Lehmann,
grundsätzlich stimme ich Ihren Ausführungen durchaus zu. Allerdings ist es sehr wohl so, dass das AKO beispielsweise einen Präventionsfaden entwickelt hat hinter dem auch teilweise von Schülerseite viel Arbeit steckte. Ich glaube das entscheidende Problem ist, dass Personen wie Wittbrodt oder andere die vollkommen falschen Ansprechpartner sind und vom Orden in vielen Fällen nur benutzt und vorgeschoben werden. Der Orden und dabei vor allem die oberste Leitung behindert die Aufklärung und nicht die aktuellen Verantwortlichen vom AKO, die sehr eingeschränkt in ihrem Handlungsspielraum sind. Wir Schüler fragen uns dabei, warum werden nicht die obersten Jesuiten bzw. frühere Provinziale stärker zur Verantwortung herangezogen? Sie wußten mit Sicherheit ebenso von den Machenschaften eines Herrn Stüpers.
Ja, sie wussten davon, dass geht auch aus dem Zinsmeister-Bericht hervor.
Danke, Marc
Neues aus der Anstalt:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=884721
„Ein bisschen Buße“ – Bischöfe bitten um Vergebung für Missbrauch
– ein nicht repräsentativer Online-Pressespiegel
http://helmutjacob.over-blog.de/article-ein-bisschen-bu-e-bischofe-bitten-um-vergebung-fur-missbrauch-69530445.html
soviel Buße und Wiedergutmachung wie gerade nötig ist, dass man nicht als Gesetzesbrecher gilt. Aber um die Opfer geht es denen nicht. Leute, stellt mal probeweise einen Antrag. Erzählt Eure meterlange Mißbrauchsgeschichte, wartet eine Zeit und dann..mal sehen, ob Ihr eventuell anerkannt werdet. Ihr könnt danach ja wieder verdrängen.
Immer noch nicht besonders toll, die Benediktiner, aber doppelt so toll wie die Jesuiten:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,784784,00.html
die jesuiten können sicher besser reden, sich rausreden, als benediktiner. ich nehme aber an, es werden auch dort ausschließlich minderjährige opfer einen ausgleich bekommen.wenn alle so mies arbeiten wollten wie ein sogenannter seelsorger, wenn alle mies arbeitenden seelsorger die kündigung bekämen,..hätten wir noch mehr arbeitslose bzw wäre der überwiegende teil der priester arbeitslos.priester sind geweiht und haben offenbar königsstatus.
Was ich als Opfer mit einer ziemlich uralten Wut im Bauch aber auch empfehlen kann,nicht beim Täter und seinen Helfern nach Verständnis und Wiedergutmachung zu suchen. Nicht alle Jesuiten sind üble Figuren. Differenzieren und dann jemanden aus diesem Orden finden, der mir mit Gesprächen geholfen hat, die Situation zu bearbeiten, war für mich wichtig.Ein Jesuit, der im Grunde auch Opfer ist, weil er vom Alter her und von der Mentalität nicht das Geringste diesbezüglich verschuldet hat.Aber sich verantwortlich fühlt.