Betroffene, die 2010 die Aufdeckung des katholischen Missbrauchsskandals ausgelöst hatten, fanden sich zusammen, weil der von der Bundesregierung in Reaktion auf den Skandal eingesetzte „Runde Tisch“ seine Arbeit ohne Betroffene aufnahm.
An zahlreichen katholischen Einrichtungen entstanden weitere Betroffeneninitiativen, die die Kirche zur Aufarbeitung drängten, sich gegenseitig unterstützten und für eine gerechte Entschädigung einsetzten.
2019 formierte sich das Aktionsbündnis der Betroffeneninitiativen.
Im Folgejahr wurde mitten in der Corona-Pandemie eine erste Petition mit fast 30.000 Unterschriften an Abgeordnete des Deutschen Bundestages übergeben.
Dieses Jahr haben wir eine neue Petition aufgesetzt. Mit dieser fordern wir „Keine Verjährung in Schmerzensgeldprozessen!“ Wir freuen uns über jede einzelne Unterschrift. Petition